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Löbau

Ein Unruheständler mit großen Zielen

Günther Kneschke aus Obercunnersdorf ist gerade 70 geworden. Zu seinen Aufgaben, unter anderem beim Heimatverein und als Gästeführer, will er nun ein weiteres Amt übernehmen. 

Günther Kneschke aus Obercunnersdorf. © Rafael Sampedro

Er ist im "Unruhestand" - das trifft es wohl und das sagt Günther Kneschke auch selbst über sich. Der Obercunnersdorfer beging jetzt seinen 70. Geburtstag. Dass er, der gemeinsam mit dem Oberlausitzer Urgestein Hans Klecker die Schulbank drückte, sehr bekannt ist in seinem Heimatort und der Umgebung, davon zeugte die Zahl der Gäste, die er an seinem Ehrentag begrüßen konnte. "Früh um sieben kam der erste"berichtet Kneschke. 

Schon seit Jahrzehnten ist Günther Kneschke ehrenamtlich tätig. Viele kennen ihn als Vorsitzenden des Heimatvereins in Obercunnersdorf. In seinem Heimatort engagiert er sich auch als Gästeführer für Touristen, die sich den Denkmalort ansehen wollen. Im "Lusatia-Verband" ist er Vorstandsmitglied, seit Jahrzehnten gehört er der FDP an, fungiert hier als stellvertretender Chef des Löbauer Ortsverbandes. 

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Jetzt, mit 70 Jahren, will Günther Kneschke noch ein neues Ehrenamt übernehmen. Er kandidiert für den Gemeinderat in Kottmar. Allerdings nicht für "seine" Partei, die FDP, sondern für die CDU. Er sei gefragt worden, erzählt er. "Es könnten ruhig noch mehr Obercunnersdorfer im Gemeinderat sein", sagt Kneschke. Dass er sich auch auf diesem Weg für seinen Ort einsetzen kann, sei für ihn einer der Beweggründe gewesen, zu kandidieren. Aus politischer Sicht wünscht er sich aber auch mehr Demokratie, Toleranz, Liberalität und Menschlichkeit. "Zur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gibt es keine Alternative", sagt der Ruheständler. 

Und noch einige weitere Ziele hat sich der 70-Jährige für die Zukunft gesetzt. So möchte er gern die 800-Jahr-Feier von Obercunnersdorf in zwei Jahren mit gestalten. Erste Ideen dafür gibt es schon. "Da gibt es viel zu tun", sagt Kneschke. "Schön wäre es zum Beispiel, wenn eine neue Ortschronik zu Obercunnersdorf entstehen würde." Denn alles, was mit seinem Heimatort zu tun hat, liegt ihm am Herzen: der Heimatverein, andere Gruppen, wie der Sportverein und der Volkschor. Die Kirchgemeinde, der Gedenkstein im Ehrenhain an der Kirchmauer, der auf den Vorschlag einer Bürgerinitiative errichtet wurde. 

Bei seinen ganzen Aktivitäten spielt neben dem Glauben auch die Familie eine große Rolle, die ihm Kraft gibt. Denn, dass er eine intakte Familie hat, dafür ist der Rentner sehr dankbar. 

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