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Heim und Technik

Ein Zuhause, das mitdenkt und sich schützt

Mit vielen Smart-Home-Elementen haben Bewohner die Möglichkeit, ihr Zuhause sicherer zu machen.

© pixabay.com/geralt (Symbolfoto)

Auf dem Weg aus dem Haus meldet sich eine elektronische Stimme: "Ein Fenster im Wohnzimmer und die Haustür sind noch nicht geschlossen." Mit vielen Smart-Home-Elementen haben Bewohner die Möglichkeit, ihr Zuhause sicherer zu machen und es vor Schäden zu bewahren. Dafür müssen die richtigen Geräte benutzt und sinnvoll eingesetzt werden. 

Die klassische Variante ist eine professionelle Einbruchmeldeanlage, die mit Licht, Rollläden, Kamera, Sirene und einem Sicherheitsdienst vernetzt ist. Sie kann das Risiko eines Einbruchs stark verringern. "Wichtig ist, dass sich der Käufer einer Einbruchmeldeanlage von einem Experten beraten und das Produkt vom Fachmann einbauen lässt", sagt Internet-Experte Günter Martin. Dessen Arbeitgeber TÜV Rheinland bildet selbst Fachberater aus und zertifiziert Alarmanlagen. "Für qualitativ hochwertigen Schutz am besten auf die Einhaltung der Normen EN 50131 und DIN VDE 0833-3 achten."

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Im Smart Home lässt sich simulieren, dass jemand anwesend ist: Dann gehen im und am Haus unterschiedliche Lichter sowie abwechselnd das Radio oder der Fernseher an. "Eine Zeitschaltuhr, die eine Leuchte jeden Tag zur exakt selben Zeit einschaltet, durchschauen Kriminelle leicht", so Günter Martin. 

Ein smartes Heim hilft aber nicht nur gegen Einbrecher. Intelligente Rauchmelder zum Beispiel sind mit anderen Geräten vernetzt. Sie schalten im Brandfall alle Lichter an und fahren die Rollläden hoch, um die Flucht zu erleichtern. "Künftige Geräte können sogar erkennen, um was für einen Brand es sich handelt und diese Informationen weitergeben", weiß Martin. Eine entsprechende App hilft dabei, ein Feuer erst gar nicht entstehen zu lassen: Mit ihr sind Geräte, die nicht dauerhaft in Betrieb sein müssen - etwa Herdplatte und Kaffeemaschine - auch von unterwegs kontrollier- und ausschaltbar. 

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Das Herzstück eines Heim-Datennetzwerks, das für aktuelle und künftige smarte Lösungen gewappnet ist, ist der Router. Computer, Telefonanlage, Netzwerkfestplatten, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte - all das kann integriert werden. Die Einrichtung des Heimnetzwerkes ist für den Nicht-Fachmann aber oft mit Problemen verbunden. Wer sich hier Stress ersparen möchte, lässt sich am besten gleich einen IT-Techniker ins Haus kommen. Manche Heimtechnik-Anbieter stellen diesen Service sogar kostenlos zu Verfügung, wenn man bei ihnen einen Router erwirbt (gesponsert).