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Einbruch bei Klipphausener Bürgermeister

Gerold Mann (parteilos) hat wenig Hoffnung, die Diebesbeute jemals wiederzusehen.

© Claudia Hübschmann

Sora. Mit Entsetzen haben Klipphausens Bürgermeister Gerold Mann (parteilos) und seine Frau am Sonnabendabend nach einer vergleichsweise kurzen Zeit der Abwesenheit feststellen müssen, dass Einbrecher das Haus der Familie im Ortsteil Sora heimgesucht hatten.

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Die Diebe waren nach Angaben des Rathauschefs vor allem erpicht auf ein Krügerrand-Goldstück mit einem Wert von über 1 000 Euro, auf Goldschmuck und Sondermünzen aus der DDR.

„Viel schwerer als der materielle Verlust ist der psychologische Schock“, so Gerold Mann am Montag gegenüber der SZ. Zusätzlich belaste ihn, dass sich die Versicherung höchst unkooperativ zeige. „Wir haben über die Münzen oder den Schmuck natürlich keine Rechnungen mehr“, so Mann. Er habe deshalb auch wenig Hoffnung, von den gestohlenen Stücken jemals etwas wiederzusehen.

Glück im Unglück: An Technik zeigten die Unbekannten kein Interesse. Der Verlust etwa des Notebooks mit den darauf gespeicherten Informationen wäre für ihn fast noch schlimmer gewesen, so Mann. Von einer Einbruchsserie in der Gegend sei ihm nichts bekannt. Möglicherweise kamen die Täter über die Autobahn. (SZ/pa)