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Einbruch in Bahnunternehmen

Unbekannte sind in ein Gebäude an der Sattigstraße in Görlitz eingebrochen. Was fehlt, ist noch unklar.

© Frank Rumpenhorst/dpa

Görlitz. Unbekannte sind in den frühen Mittwochmorgenstunden in ein Gebäude eines Bahnunternehmens an der Sattigstraße in Görlitz eingebrochen. Dort öffneten die Täter gewaltsam mehrere Schränke und verschwanden mit ihrer Beute, teilt Polizeisprecherin Katharina Korch mit. „Was alles fehlt, ist noch zu klären.“ Ein Sachschaden von ungefähr 2500 Euro entstand. Kriminaltechniker sicherten Spuren, deren Auswertung noch aussteht. (SZ/tc)

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Mittwoch

Fünf Schafe blockieren Bahnstrecke

Zittau/Hirschfelde. Zwei Beamte des Bundespolizeireviers Zittau haben verhindert, dass Schafe die Bahnstrecke zwischen Zittau und Görlitz blockieren. Am Dienstag, gegen 6.50 Uhr meldete die Deutsche Bahn, dass sich im Bereich Hirschfelde mehrere Schafe im Gleisbereich befinden. Daraufhin galt für die Bundespolizei ein Langsamfahrbefehl. Die Beamten eilten zum Ereignisort und stellten dort fünf Schafe nahe der Gleise fest. Kurz entschlossen trieben die Kollegen die Tiere aus dem Gefahrenbereich zurück in Richtung Koppel. Zeitgleich informierten die Beamten den Besitzer, der vor Ort kam. Dieser sperrte die Tiere in einen naheliegenden Stall und setzte umgehend den beschädigten Zaun der Koppel instand. Gegen 7.15 Uhr konnten die Beamten melden, dass das tierische Hindernis beseitigt ist und der Bahnverkehr seinen Betrieb fortsetzen kann.

Couragierte Bürger verhindern Suizid

Neugersdorf. Ein 60-jähriger Deutscher wollte am Dienstag, gegen 18.45 Uhr, offensichtlich von der Brücke am Bahnhof Neugersdorf in den Gleisbereich springen. Couragierte Bürger zogen den Mann zurück und informierten die Bundespolizei. Beamte stellten daraufhin bei dem Mann einen Atemalkoholwert von 2,09 Promille fest. Da er auch weiterhin suizidale Absichten äußerte, kam der Rettungsdienst und lieferte ihn ins Fachkrankenhaus Großschweidnitz ein.

33-Jähriger mit Crystal erwischt

Zittau. Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz der Landes- und Bundespolizei haben am Mittwoch, gegen 3.30 Uhr einen Radler ohne Licht auf der Zittauer Südstraße gestoppt. Da der 33-jährige Deutsche in der Vergangenheit bereits wegen Drogendelikten polizeilich in Erscheinung getreten war, durchsuchten die Beamten seine Sachen. Zuvor beobachte einer von ihnen, wie der Mann etwas aus seiner Fahrradtasche nahm und im Hosenbund versteckte. Dort fanden die Polizisten dann auch ein Cliptütchen mit Cannabisblüten und ein Kuvert mit einer Fertigmischung. Das erste Wiegen vor Ort ergab ein Bruttogewicht der mitgeführten Betäubungsmittel von 5,45 Gramm. Die Beamten stellten die Drogen sicher und der 33-Jährige wird sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten haben.

Polizei erwischt drogenabhängigen Seriendieb

Neugersdorf. Die Polizei hat am Dienstagmittag einen mutmaßlichen Serientäter nach einem Diebstahl in Neugersdorf gefasst. Der 23-Jährige entwendete zuvor eine mit mehreren Hundert Euro gefüllte Registrierkasse aus einem Geschäft an der Martin-Luther-Straße und war geflüchtet. Eine Streife der Bundespolizei stellte ihn kurze Zeit später auf der Dr.-Külz-Straße, als er gerade die Geldkassette aufhebelte. Beamte der Landespolizei nahmen den Deutschen vorläufig fest und beschlagnahmten die Kasse. Bei seiner Durchsuchung fanden sie etwa vier Gramm Crystal und stellten die Drogen sicher.

Wie erste Ermittlungen ergaben, ist der 23-Jährige auch Dienstagmorgen in ein Haus an der Hauptstraße in Neugersdorf eingebrochen. Dort schloss er nach seiner Entdeckung die Bewohner ein. Außerdem gehen noch weitere Eigentumsdelikte auf das Konto des Beschuldigten. Bisher werden ihm insgesamt 21 Einbrüche und Diebstähle der vergangenen Wochen und Monate im Raum Neugersdorf zur Last gelegt, so beispielsweise auch ein Einbruch am Sonntag an der Dr.-Robert-Koch-Straße, bei dem zwei Handtaschen abhanden kamen.

Zudem drang der Tatverdächtige im März mutmaßlich mehrmals in eine Fabrik an der Heinrich-Heine-Straße ein, seine Beute waren Briefmarken- und Münzsammlungen. Die Taten dienten offensichtlich der Finanzierung seiner Drogen- und Spielsucht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu dem Serientäter dauern an.

Einbrecher im Bahn-Gebäude

Görlitz. Unbekannte sind in den frühen Mittwochmorgenstunden in ein Gebäude eines Bahnunternehmens an der Sattigstraße in Görlitz eingebrochen. Dort öffneten die Täter gewaltsam mehrere Schränke und verschwanden mit ihrer Beute. Was alles fehlt, ist noch zu klären. Ein Sachschaden von ungefähr 2500 Euro entstand. Kriminaltechniker sicherten Spuren, deren Auswertung noch aussteht.

Unbekannte stehlen Moped

Görlitz. Unbekannte haben in der Zeit von Montagnachmittag zum Dienstagmittag an der Martin-Ephraim-Straße in Görlitz ein Moped entwendet. Der schwarze Roller vom Hersteller YIYing mit dem Versicherungszeichen 395 WMM war dort mit Lenkradschloss gesichert abgestellt. Die Gesamtdiebstahlhöhe ist mit etwa 300 Euro beziffert. Nach dem Fahrzeug wird gefahndet.

Unbekannte sprühen Nazi-Symbole

Zittau. Unbekannte haben in den vergangenen zwei Wochen Graffiti an eine Haltestelle am Martin-Wehnert-Platz in Zittau gesprüht. Unter anderem mit einem Hakenkreuz, zwei SS-Runen und „ACAB“ versahen die Täter die Station. Der Sachschaden bezifferte sich auf etwa 300 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Alkoholisiert über Verkehrsinsel gefahren

Kittlitz. Beim Versuch, nach links abzubiegen, ist ein Honda-Fahrer am frühen Dienstagmorgen auf der Löbauer Straße in Kittlitz über eine Verkehrsinsel gefahren und hat dabei sein Auto und ein Verkehrsschild beschädigt. Als ein Helfer vor Ort bei dem Unfallfahrer Alkoholgeruch bemerkte, nahm er dem Mann die Fahrzeugschlüssel ab und rief die Polizei. Die hinzugeeilten Beamten ließen den 53-Jährigen pusten. Ein Test zeigte umgerechnet 1,38 Promille. Die Polizisten ordneten bei dem Deutschen eine Blutentnahme an und ermitteln nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Ersten Schätzungen zufolge ist bei dem Abbiege-Manöver ein Gesamtsachschaden von rund 7000 Euro entstanden.

Umgebindehaus brennt erneut

Neundorf. Aus einem leerstehenden Umgebindehaus in Neundorf am Neundorfer Weg hat es in der Nacht zum Mittwoch gequalmt. Die 41 alarmierten Kameraden der örtlichen Wehren kamen vor Ort nicht mehr zum Löschen, da das Feuer bereits von allein ausgegangen war. Ein Gegenstand im Haus hatte gebrannt und für den Rauch gesorgt. Bereits am 16. März diesen Jahres gab es einen Brand in dem Gebäude. Neuer Sachschaden entstand nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Zwei Audi A6 gestohlen

Weißwasser. Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch in Weißwasser zwei Audi A6 gestohlen. Ein zehn Jahre alter Silberner stand am Hechtgraben und hatte laut Eigentümer noch etwa 10000 Euro Zeitwert. An der Schulze-Delitzsch-Straße verschwand ein ebenso alter grauer Wagen. Dessen Wert lag bei ungefähr 15000 Euro. Nach beiden Fahrzeugen wird international gefahndet.

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