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Einbruchserie aufgeklärt

Die Polizei konnte 68 Taten einem Sextett zuordnen. Zwei Freitaler sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

© Symbolbild: dpa

Freital/Dresden. Die Kriminalisten des Polizeireviers Dippoldiswalde haben eine Einbruchserie von mindestens 68 Fällen aufgeklärt. Die Taten konnten einem Einbrecher-Sextett zugeordnet werden. Nach bisherigen Ermittlungen bestand die Gruppe aus vier Männern und zwei Frauen im Alter von 20 bis 45 Jahren. Ein 31-jähriger Freitaler fungierte als Haupttäter. Die Tatverdächtigen stammen allesamt aus Dresden oder Freital und agierten in unterschiedlicher Besetzung.

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Die Einbruchserie begann im Mai 2017. Dabei reichte die Palette von Schulen, Gaststätten und Tankstellen bis hin zu Werkstätten, Wohnungen sowie Fahrzeugen, teilt die Polizei mit. Im Juli brach die Diebesbande beispielsweise in eine Arztpraxis in Dresden ein. Im September war der Umkleideraum einer Firma in Glashütte das Ziel und im Monat darauf brach die Gruppe in eine Fleischerei in Freital ein.

Entwendet wurden dabei technische Geräte und hochwertige Mountainbikes, sowie Bargeld, Ausweisdokumente und Geldkarten. Mit den gestohlenen EC-Karten verschafften sich die Täter Bargeld an Geldautomaten. Im Ganzen verursachten sie einen Gesamtschaden von über 80 000 Euro. In den Fokus der Ermittlungen geriet die Gruppe Ende August. Damals kontrollierten Beamte den 31-Jährigen in Freital. In seinem Rucksack stellten sie Diebesgut fest. Im Zuge der weiteren Ermittlungen geriet auch ein 36-jähriger Freitaler in das Visier der Kriminalisten. Letztlich wurden beide festgenommen und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Bei Wohnungsdurchsuchungen stellten die Polizisten eine erhebliche Menge Diebesgut sicher und konnten es verschiedenen Einbrüchen zuordnen. Zeugen- und Beschuldigtenvernehmungen, Tatortbesichtigungen und Spurenauswertungen führten letztlich zu den vier weiteren Mittätern. (SZ)

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