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Döbeln

Eine Ampel weniger

Die Veolia will die Arbeiten in der Dresdner Straße zügig vorantreiben. Dort soll sich die Verkehrssituation entspannen.

Ab Dienstag entspannt sich die Verkehrssituation auf der Dresdner Straße ein wenig. Mit einer Ampel und halbseitiger Sperrung wird der Verkehr reguliert.
Ab Dienstag entspannt sich die Verkehrssituation auf der Dresdner Straße ein wenig. Mit einer Ampel und halbseitiger Sperrung wird der Verkehr reguliert. © Archivfoto: Jens Hoyer

Döbeln. Ab Dienstag, 7. Mai, sollen die Kraftfahrer auf der Dresdner Straße wieder etwas besser vorankommen. Dann wird der Verkehr auf der Bundesstraße nur noch mit einer Ampel und unter halbseitiger Sperrung reguliert. Zuletzt gab es eine Drei-Phasen-Ampelregelung für drei Straßenzüge.

Trotzdem könnte es Ende Mai noch einmal kritisch werden. Zu diesem Zeitpunkt nähert sich die Baustelle des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz der Blumenstraße. Dort muss wieder mit einer Drei-Phasen-Ampelregelung gearbeitet werden, teilt Sylke Hermann von der Unternehmenskommunikation der Veolia, dem Dienstleister des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz, mit.

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Der Wasserverband lässt in der Dresdner Straße 18 neue Hausanschlüsse bauen. Gleichzeitig soll die alte, aus den 1960-er-Jahren stammende Leitung komplett zurückgebaut werden. Unter der B 175 liegt im Baustellenbereich zwischen Unnaer Straße und ehemaligem Hochbehälter/Friedhof noch eine zweite Versorgungsleitung, die in den 1990-er-Jahren verlegt wurde.

Die Arbeiten werden zudem durch eine extrem dicke Asphaltschicht erschwert. Es müssen 50 Zentimeter Schwarzdecke aufgestemmt und weitere 20 Zentimeter Unterbeton aufgebrochen werden, um bis etwa 1,80 Meter tief zur Hauptleitung aufschachten zu können.

Sven Gammisch, zuständiger Gruppenleiter bei der Veolia Wasser Deutschland GmbH in Döbeln erklärt: „Wir haben diese Arbeiten lange im Voraus geplant. Sie sind zwingend notwendig, um die Versorgungssicherheit und das hohe Niveau in der Trinkwasserqualität zu gewährleisten.“ Etwa ein Drittel der Gesamtmaßnahme sei schon abgearbeitet, schätzt er.

Seit 2017 sind für die Modernisierung des Versorgungssystems bereits einzelne Abschnitte der alten, rohrbruchanfälligen Leitung rückgebaut und die Grundstücke bei Bedarf umgebunden worden. (DA/rt)