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Eine besondere Partie

Dynamo will am Sonntag den ersten Sieg in Heidenheim einfahren. Dabei kommt ihnen ein Umstand zu Pass, den es in dieser Saison bislang weder in der 2. Liga noch in der Bundesliga vorgekommen ist.

© Robert Michael

Von Cornelius de Haas

Dresden. Man mag es kaum glauben, weil es gefühlt deutlich mehr sein müssten, aber: Dynamo Dresden tritt am Sonntag erst zum vierten Mal in Heidenheim an. Nach zwei 0:3-Niederlagen holten die Schwarz-Gelben in der vergangenen Saison beim 0:0 am 10. Spieltag ihren ersten Punkt bei den Ostwürttembergern. Dagegen sieht die Heimbilanz mit mit zwei knappen 2:1- und 4:3-Erfolgen bei einem ebenfalls torlosen Remis deutlich besser aus.

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Für das Team von Trainer Uwe Neuhaus spricht, dass mit Mathias Wittek ein absoluter Heidenheimer Stammspieler gelbgesperrt fehlt. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger, der zuletzt beim Auswärtsspiel in Bielefeld im defensiven Mittelfeld agierte, ist der erste Spieler der laufenden Saison aus den ersten beiden Profiligen, der einer solchen Sperre zum Opfer fällt. Besonders bitter: Bis zum Spiel gegen Dynamo fehlte Wittek keine einzige Minute.

Auch eine andere Personalie lässt aufhorchen: Nach dem 2:1-Auswärtssieg beim VfL Bochum am 6. Spieltag wechselte FCH-Coach Frank Schmidt dennoch den Keeper. Seither hütet Vitus Eichler das Heidenheimer Tor, der zu Jahresbeginn von den Münchner Löwen kam und nun den etatmäßigen Stammtorwart Kevin Müller auf die Tribüne verdrängt hat.

Nachdem Heidenheim den Saisonauftakt verschlief und in den ersten fünf Partien nur beim 2:1 gegen Erzgebirge Aue punkten konnte, stehen inzwischen fünf Punkte aus den vergangenen drei Spielen zu Buche. Großen Anteil daran haben auch die Königstransfers. Rechtsverteidiger Marnon Busch kam für 100 000 Euro von Werder Bremen und hat sich nach Anlaufschwierigkeiten längst in die Startformation gespielt.

Auch Nicola Dovedan findet sich immer besser in der 2. Bundesliga zurecht. Der vor der Saison für 400 000 Euro vom SCR Altach gekommene Österreicher bereitete beide Tore beim Sieg in Bochum vor, beim 2:2 gegen Darmstadt traf der 23-Jährige dann zum ersten Mal selbst.

Beim Vergleich der beiden Trainer schneidet Heidenheims Coach Schmidt minimal besser ab. In seinen 110 Zweitligaspielen verbuchte der 43-Jährige im Schnitt 1,32 Punkte. Dynamo-Chefcoach Uwe Neuhaus bringt es bei 227 Spielen auf einen Schnitt von 1,30 Punkten. Da liegt das nächste Remis doch in der Luft.