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Eine Chance für Riccardo

SZ-Lokalreporterin Ines Scholze-Luft über eine mutige Radebeuler Familie

© SZ-Fotomontage

Wer Schneuers in Radebeul-Lindenau besucht, erlebt eine ganz normale Familie. Umsichtige Eltern. Ein aufgewecktes Kleinkind. Zwei fürsorgliche Schwestern, die sich um ihre Brüder kümmern und manche Freizeitstunde speziell für den Älteren, Riccardo, einsetzen, indem sie Kuchen backen, Kuchenbasare organisieren, Perlentiere basteln und im Hofverkauf anbieten. Um Geld zu sammeln für eine zweite Delfintherapie für den schwerkranken Zehnjährigen, der weder laufen noch sprechen kann.

Eine solche Therapie finanziert sich vor allem aus Spenden, kostet sie doch samt Flug und Unterkunft viel Geld. Geld, das die Familie allein nicht aufbringen kann. Deshalb hat sie ein Spendenkonto beim Verein Dolphin aid e.V., von dort gibt es eine Spendenquittung, sind alle Spenden steuerlich abzugsfähig, heißt es auf der Internetseite des Vereins.

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Das Ziel von Mutter Katja ist es, auch zur zweiten Delfintherapie in Curacao die Familie, das gewohnte liebevolle Chaos, mitzunehmen. Weil alle Riccardo ganz selbstverständlich in ihr Leben eingeschlossen haben, mit viel Liebe und manchem Verzicht auf eigene Wünsche.

Besiegen kann die Delfintherapie die Krankheit nicht. Aber das Leben bereichern, nicht nur Riccardos. Vielleicht auch das manches Unterstützers. Der gern mehr über die Familie erfahren kann, über [email protected] Oder wenn er sich an die Sächsische Zeitung wendet, die dann den Kontakt zur Familie herstellt.

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Riccardo leidet an einer seltenen Stoffwechselstörung. Seine Familie will alles tun, damit der 10-Jährige aus Radebeul noch lange bei ihr ist.

E-Mail an Ines Scholze-Luft