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Eine Episode Winter

In dieser Woche soll es in Freital knackig kalt werden. Doch schon am nächsten Wochenende wird es damit wohl vorbei sein.

© Egbert Kamprath

Freital. Schneefall und Temperaturen im Minusbereich – nach milden Tagen im Januar hat der Winter am Wochenende endlich im Tiefland sein wahres Gesicht gezeigt. „Der Wind kommt aus nördlicher Richtung“, sagt Experte Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst. Die Kälte kommt also aus Skandinavien. Das Tief Kari schaufelt sie auf seinem Weg nach Osteuropa in Richtung Sachsen. Anfang der Woche kommt weiterer Schnee dazu, aber es werden insgesamt wohl nur wenige Millimeter. „Es wird nur eine ganz dünne Neuschneedecke“, sagt Hain. „Dass es für Ski und Schlitten reicht, wage ich eher zu bezweifeln.“

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Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Richtig kalt wird es zum Wochenanfang. Dann sind nachts auch mal minus acht Grad möglich, prognostiziert Hain. Über Schnee könnte es sogar noch etwas kälter werden. Mit zweistelligen Minusgraden rechnet er allerdings nicht.

Der Wetterdienst von Jörg Kachelmann geht weiter. Er leitet aus den Wetterkarten für die Region rund um Freital nachts in der Wochenmitte bis zu minus 9,5 Grad ab.

Danach verabschiedet sich der Winter aber schon wieder. „Das ist eine Episode“, sagt Hain, am nächsten Wochenende zeigt das Thermometer bereits wieder Plusgrade an. Diese Vorhersage sei zwar „noch etwas wackelig“, aber der Winter hält sich ganz sicher nur wenige Tage. „Damit habe ich schon gar nicht mehr gerechnet“, sagt Hain zur bevorstehenden Kälteperiode. „Es lohnt sich aber auf jeden Fall, Schal, Mütze, Handschuhe und den Eiskratzer herauszuholen.“ (SZ/csp)