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Eine große Hilfe für den Zittauer Tierpark

Etwa 100 Paten gibt es hier derzeit für Kamel, Luchs, Pinguin und Co.

Von Holger Gutte

Wie geht's Brüder

Eine Reportagereise durch Osteuropa 30 Jahre nach dem Umbruch auf Sächsische.de

Etwa 100 Tierpatenschaften hat derzeit der Zittauer Tierpark. Geschäftsführer Bernd Großer ist froh, dass es solche Hilfe gibt. „Das hilft uns enorm, um ein finanzielles Polster für unsere Tiere zu haben“, sagt er. Jede Patenschaft kommt dem Wohl des jeweiligen Tieres zugute und gilt in der Regel ein Jahr. Die Summe ist je nach Art unterschiedlich. „Um etwa einen Richtwert zu haben, haben wir sie nach den Futterkosten festgelegt“, schildert Bernd Großer. Die 600 Euro, die jetzt die Firma Eichler GmbH für eine einjährige Patenschaft mit dem Kamelfohlen Shaya spendet, sind dabei an der Preisobergrenze. Das Geld wird aber nicht immer nur für das Futter verwendet, sondern auch für eventuelle Verbesserungen im Gehege und dergleichen. Bernd Großer freut sich über derartige Hilfe. Als 2005 die Führung des Zittauer Tierpark vom Verein übernommen wurde, gab es gleich die erste Patenschaft. Manche verlängern diese immer wieder. Tierpaten sind nicht nur Firmen, sondern auch Einzelpersonen, Schulklassen und Kitas. Als Anerkennung wird den Paten immer mit einem Dankeschönschild an den jeweiligen Gehegen gedankt. „Man kann sich übrigens auch eine Patenschaft mit anderen teilen, wenn man nicht so viel ausgeben will“, meint Bernd Großer. Der Tierpark sucht beispielsweise noch Pinguin-Paten. Das würde 500 Euro kosten oder für das Damwild 200 Euro.