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Dresden

Eine Hülle für das Blaue Wunder

Der Fußweg der Loschwitzer Brücke ist derzeit nicht zu sehen. Hinter der Hülle wird gearbeitet.

Unter der schützenden Hülle wird der Brückenfußweg saniert.
Unter der schützenden Hülle wird der Brückenfußweg saniert. © Sven Ellger

Einen harten Job haben die Fußweg-Sanierer auf dem Blauen Wunder. Weiße Planen verhüllen fast die komplette elbabwärts liegende Verbindung, auf der sie trotz der Hitze mit Atemschutzmasken und in Anzügen arbeiten. Die schützen sie vor Farb- und Rostpartikeln, die beim Abtragen durch die Luft schwirren. Die zweilagige, fest verschweißte Plane verhindert wiederum, dass die Umgebung und die Elbe verschmutzt werden.

Jetzt ist an einem weiteren, rund 73 Meter langen Abschnitt zwischen der Brückenmitte und dem Blasewitzer Brückenpylon das Hängegerüst montiert worden, das die Planen verhüllen. Dort sind die Fußweg-Sanierer derzeit bei den Strahlarbeiten, teilt Rathaussprecherin Anke Hoffmann mit. 

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Damit erstreckt sich das weiße Zelt vom Loschwitzer Brückenende bis zum Blasewitzer Pfeiler. Der letzte, 61 Meter lange Abschnitt bis zum Brückenende vorm Café Toscana, wird in Kürze ebenfalls eingerüstet und verhüllt, da dies viel Zeit in Anspruch nimmt. Schließlich ist geplant, dass der 270 Meter lange, sanierte Fußweg noch vor Weihnachten wieder freigegeben wird.

Bei den Arbeiten werden die Stahlkonstruktion und die Geländer instand gesetzt und neu gestrichen. Die Farbe hat den Blauton, den die Brücke bereits bei der Eröffnung 1893 hatte. Außerdem bekommt der Fußweg eine neue Gussasphalt-Schicht. Die Stahlbau- und Rostschutzarbeiten der Brücken sollen erst 2021 beginnen.

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