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Eine Idee auf Augenhöhe

Ein externer Moderator soll das Streitgespräch zu dem Großenhainer Bauprojekt leiten. Er setzt auf Methoden aus London – Birgit Ulbricht über die Antwort auf die Tunnel-Frage.

© Kristin Richter

Großenhain. Die Stadt tut gut daran, die Infoveranstaltung zum Autotunnel nicht selbst zu moderieren. Nachdem die Arbeitsgruppe fast ein Jahr lang intern getagt hat, wäre jegliche Beteuerung, man habe ausgewogen zu einem Ergebnis gefunden – verpufft. Gerade deshalb, weil die Teilnehmenden eben nicht alle zufrieden sind, wie der Prozess gelaufen ist. Es gibt Enttäuschte und damit bittere Vorwürfe. War vorher schon alles entschieden und der aktive Bürger nur ein Feigenblatt der Demokratie? Was hat das Planungsbüro untersucht und warum diese Varianten? War vorab wirklich allen bekannt, welchen Auftrag das Ingenieurbüro für die Machbarkeitsstudie bekam?

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In der Gesprächsrunde am 11. Juni wird zweifellos noch einmal vieles auf den Tisch gepackt. Ja, das könnte ungemütlich werden, da hat Moderator Andreas Tietze genug Erfahrung, um das zu wissen. Hoffen wir mal, dass der Zusammenhalt gewinnt. Ob die Entscheidung zum Tunnel dann richtig ausfällt, werden die Großenhainer vielleicht ohnehin erst in 20 Jahren wissen. Aber sie können vielleicht irgendwo nachlesen, dass sich die Generation zuvor um eine ehrliche, sachgerechte Antwort bemüht hat.

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