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Eine Million Euro für die Zukunftsstadt

Im Städtewettbewerb erreicht Dresden die dritte Phase. Und darf nun Projekte umsetzen.

Von Nora Domschke

Dresden. Gesucht ist das beste Konzept für eine lebenswerte Stadt. Dabei macht Dresden offenbar eine ganz gute Figur: Eine unabhängige Expertenjury hat jetzt die Projektskizze der Landeshauptstadt als eine von acht Städten ausgewählt, deren Konzept umgesetzt werden kann. Aufgrund dieser positiven Bewertung will die Stadt mit ihrem Wissenschaftspartner, dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung sowie mehreren Lehrstühlen der TU Dresden, einen Förderantrag stellen. Schon im kommenden Jahr sollen dann die ersten Projekte starten. Dafür bekommt die Stadt rund eine Million Euro.

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Dabei handelt es sich zunächst um acht Projekte, die seit 2015 von den Dresdnern selbst gemeinsam mit Wissenschaftlern erarbeitet wurden. Das Real-Labor „Essbarer Stadtteil Plauen“ etwa untersucht, auf welchen Bestand an Nahrungspflanzen zurückgegriffen werden kann, wenn die Versorgung eines Stadtteils aus sich selbst heraus erhöht werden soll. Außerdem wird bei diesem Projekt untersucht, wie das Versorgungspotenzial vor Ort ist und wie die Anwohner das Potenzial nutzen können.

Das Restaurant-Projekt „Zur Tonne“ geht indes den Fragen nach, wie ein Restaurant ausschließlich mit an anderer Stelle aussortierten Lebensmitteln wirtschaftlich betrieben und wie dabei soziale Unterschiede berücksichtigt werden können. Ein weiteres Projekt mit dem Titel „Zukunftsstadt für einen Tag“ befasst sich damit, wie Unternehmen an einem Tag im Jahr so wirtschaften können, als wären sie bereits Teil der Zukunftsstadt.

2015 waren 51 Städte, Landkreise und Gemeinden in den Wettbewerb des Bundesministeriums für Forschung und Bildung gestartet. Zunächst sollten Bürger ihre Ideen für eine Zukunftsstadt entwickeln. 20 Teilnehmer haben sich daraufhin für die zweite Phase qualifiziert, in der konkrete Pläne für die Umsetzung der Ideen erarbeitet wurden. In der dritten Phase können diese Projekte nun beginnen.