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Eine Million Euro für Dresdens Ruf

Nach der Brandrede im Stadtrat will Oberbürgermeister Dirk Hilbert seinen Worten nun Taten folgen lassen.

© Sven Ellger

Nach der Brandrede im Stadtrat will Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) seinen Worten nun Taten folgen lassen. Rund eine Million Euro will er einplanen lassen. Mit 200 000 Euro sollen zwei „Dresden Konferenzen“ und eine europäische Konferenz finanziert werden. Maximal 100 000 Euro sind für ein Gutachten vorgesehen, das beleuchten soll, ob die Versammlungsbehörde Pegida zu viel durchgehen lässt oder die Gegner benachteiligt, wie behauptet wird.

Für eine Gesprächsrunde mit Akteuren aus der gesamten Gesellschaft sollen etwa 50 000 Euro reserviert werden. Weiteres Geld ist für Projekte vorgesehen, die das Sicherheitsgefühl in der Stadt stärken sollen. Der kriminalpräventive Rat soll ein Konzept erstellen, was dafür konkret benötigt wird. Außerdem denkt der OB an Veranstaltungen auf zentralen Plätzen, die sich mit der aktuellen Situation auseinandersetzen. Das könne auch Kunst sein, wie die Ausstellung der Wölfe auf dem Neumarkt.

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„Mir ist es wichtig, dass wir gerade in der aktuellen Situation Schritte unternehmen, die unsere Bürgerschaft glaubhaft erreichen“, erklärt Hilbert. „Dazu gehört zum Beispiel die Dresden Konferenz oder Maßnahmen, die das Sicherheitsgefühl aller Dresdner erhöhen. Das kostet auch Geld, sollte es uns aber auch wert sein.“ Die konkreten Maßnahmen will Hilbert mit dem Stadtrat noch abstimmen. (SZ/awe)