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Eine Million fürs neue Hospiz?

Der Bischofswerdaer Stadtrat spricht jetzt über einen Zuschuss für den Umbau der Fronfeste. Die Stadtkasse würde damit aber nicht belastet.

© Steffen Unger

Bischofswerda. Die Stadt will die Christliche Hospiz Ostsachsen gGmbH in dem Vorhaben unterstützen, die Fronfeste zu einem Hospiz umzubauen. Ein Beschluss, der am nächsten Dienstag im Stadtrat diskutiert werden soll, sieht daher vor, das Projekt mit einem maximalen Zuschuss von einer Million Euro zu fördern. Das Geld soll aus dem Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz geschöpft werden, die Stadt hätte damit erstmal keine Kosten.

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Die Summe ist als Zuschuss gedacht, um die Fronfeste zu erhalten und die Gebäude Am Hof 21 und Dresdner Straße 17 zu rekonstruieren. Die Investoren rechnen damit, dass der Erhalt der alten Gebäude, der Wiederaufbau und der geplante Neubau insgesamt rund 4,9 Millionen Euro kosten werden. Zwölf Plätze für sterbenskranke Menschen sollen in dem neuen Komplex geschaffen werden.

Der Stadtrat soll zudem Bauleistungen für das neue Kinderzentrum in der Südstadt vergeben, sich mit der Vereinsförderung befassen und die Gebühren über die Nutzung von Marktflächen diskutieren. Die öffentliche Sitzung beginnt 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses. (SZ)