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Görlitz

Eine Stadt im Lauffieber

Beim 16. Europamarathon am Sonntag in Görlitz gab es neben sportlichem Ehrgeiz und viel Selbstüberwindung vor allem auch Freude pur.

Der Lauf über die Altstadtbrücke ist immer ein Höhepunkt des Europamarathons. Hier überqueren Elen Zölfel (rechts) und Louise Dobslaff die Brücke. Beide kamen auch gemeinsam ins Ziel, nach genau 30 Minuten. © Hans-Ernst Friedrich

Die Hitze drückte – aber dem Gewimmel tat das keinen Abbruch: Im Gegenteil – die Organisatoren feierten mit 2 695 Startern einen neuen Rekord. Nur auf der Marathonstrecke, die erstmals nicht um die Landeskrone, sondern in zwei Runden in Görlitz und Zgorzelec verlief, waren weniger Läufer unterwegs. Dafür ist das größte Görlitzer Laufevent bei der Bevölkerung noch besser angekommen. So viele wie noch nie liefen über fünf Kilometer mit, nicht selten ganze Familien. „Auch die Schulen waren gut dabei“, sagte Detlef Lübeck vom veranstaltenden Europamarathonverein, der das Sportereignis mit unzähligen Helfern nahezu perfekt organisiert hatte. Ernsthafte gesundheitliche Probleme gab es nach Stand gestern auch nicht. Kleinere Verletzungen nach einigen wenigen Stürzen und einige Sportler, die sich völlig verausgabt hatten und dehydriert waren, gab es zu behandeln. Stargast Claudia Pechstein – die Olympiasiegerin gewann ihren Skater-Halbmarathon – und die beiden Görlitzer Sieger Franziska Kranich und Patrick König wurden vom Publikum genauso gefeiert wie die Kinder beim Bambinilauf.

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