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Eine Treppe ins Nirgendwo

Seit Dezember kann wieder an der Elbe in Heidenau geradelt werden. Dabei macht man auch geheimnisvolle Entdeckungen.

Die besondere Treppe am Elberadweg in Heidenau. Sie ist nicht zwecklos. Im Gegenteil. © Norbert Millauer

Es sieht alles noch recht neu aus entlang des Radweges zwischen Villa Else und Ortsausgang Heidenau in Richtung Dresden. Der ist seit Dezember wieder frei und den erobern nun die Radler. Und wenn man da so dem Frühling entgegen radelt, nach rechts und links schaut, ist da plötzlich diese Treppe. Wohin führt sie? Und vor allem, warum endet sie abrupt?

Weil die Treppe nicht für die allgemeine Benutzung vorgesehen ist. Sie dient lediglich Mitarbeitern der Stadtentwässerung von Fall zu Fall dazu, zu dem Kontrollschacht zu gelangen, um ihn zu überprüfen. Das hätten sie vielleicht auch gekonnt, wenn sie einfach den Hang hoch- oder runtergelaufen wären. Dagegen aber hatte der Arbeitsschutz etwas, sagt die Landestalsperrenverwaltung, die deshalb die Stufen anlegte – eine Treppe ins Nichts, die kaum genutzt wird. 

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Mehr als nur Kino

13 Filmemacher aus Sachsen haben den Freistaat auf den Kopf gestellt, von allen Seiten beleuchtet und in einzigartigen Kurzfilmen festgehalten. Im Kino werden sie nun zu einem besonderen Live-Erlebnis, das man gesehen haben muss.

Damit ist sie nicht allein. Denn: „Diese Ausführungsart ist auch an anderen Stellen der Hochwasserschutzlinie zu sehen“, sagt die Landestalsperrenverwaltung. So hat die Hochwasserschutzmauer in Heidenau neben den „Gucklöchern“ im Bereich der Villa Else eine weitere Besonderheit. (SZ/sab)

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