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Radeberg

Eine Viertelmillion fürs Seifersdorfer Schloss

Der Haushaltsausschuss des Bundestages stellt Mittel für den Denkmalschutz zur Verfügung. Davon profitiert auch die Gemeinde Wachau.

Das Seifersdorfer Schloss war ein Geschenk August des Starken an Heinrich von Brühl und eines der ersten neogotischen Bauwerke in Sachsen.
Das Seifersdorfer Schloss war ein Geschenk August des Starken an Heinrich von Brühl und eines der ersten neogotischen Bauwerke in Sachsen. © Archivfoto: Thorsten Eckert

Seifersdorf. Dank einer Finanzspritze aus Berlin kann die Gemeinde Wachau dringend notwendige Sanierungsarbeiten am Seifersdorfer Schloss durchführen. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz mitteilt, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Mittwoch über die Vergabe der Mittel des Denkmalschutz-Sonderprogramms VIII entschieden. Von denen fließen insgesamt fast 4,8 Millionen Euro in 24 Projekte in Sachsen. Eines davon ist das Seifersdorfer Schloss, das eine Förderung in Höhe von 250.000 Euro erhält. 

Mit dem Geld soll das Dachgebälk saniert werden, in dem Ende vorigen Jahres der Hausschwamm entdeckt wurde. Durch dessen schnelle Beseitigung könne dieses außerordentliche Kulturdenkmal vor größeren Schäden bewahrt werden, so Vaatz.

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Auch in Dresden kann man sich über Geld aus dem Förderprogramm freuen. Beim Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch wird die Wiederherstellung der Außenanlage nach historischem Vorbild mit 50.000 Euro gefördert. Der Pavillon war ein Geschenk der chinesischen Regierung anlässlich der 1. Internationalen Hygieneausstellung 1911 in Dresden.