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Bauen und Wohnen

Eine Wohnung in Leipzig mieten?

Leipzig wird von Tag zu Tag voller. Trotz steigernder Mietpreise sind die Menschen gewillt, nach Leipzig zu ziehen.

© Falco

Dies zeigen die Zahlen zum Leerstand von Wohnungen. Kaum eine Wohnung bleibt unvermietet, denn bereits wenige Minuten oder Stunden nach dem Inserieren, erhalten die Vermieter unzählige Anfragen, Bewerbungen und Telefonate. Der Wohnungsmarkt entwickelt sich immer mehr zu einem echten Kampf, bei dem es um das Hervorstechen geht. Es genügt nicht mehr, sich einfach per Mail mit einem kurzen Anschreiben zu bewerben. Vielmehr müssen Bewerbungsmappen ausgearbeitet werden, die ansprechend, attraktiv sowie anspruchsvoll gestaltet sind.

Vielen Menschen, die neu auf diesem aktiven, konkurrierenden Wohnungsmarkt sind, fällt es zunächst schwer, die perfekte Bewerbung für die Wohnungen in Leipzig zu verfassen. Welche Informationen gehören hinein? Welche Daten, Zahlen und Fakten behalten Sie sich lieber vor? 

Wohnungslage in Leipzig

Damit Sie verstehen, weshalb es wichtig ist, die perfekte Bewerbung hervorzubringen, ein Überblick über die Mietpreise. Innerhalb der Jahre 2013 bis 2017 kann die Stadt Leipzig einen Anstieg der Mieten um circa zehn Prozent verbuchen. Bei circa 5,6 Euro pro Quadratmeter liegt der Mietpreis im Jahr 2017. Im Jahr 2019 machen die Preise den Suchenden weiterhin Sorge. Denn das Wohnen wird immer teurer. Für eine 30m² muss der Suchende oder die Suchende mit circa 7,70 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei größeren Wohnungen, beispielsweise ab 100 m² liegt der Mietpreis bei 8,76 Euro pro Quadratmeter. Erschreckend sind auch die Preise für Mietwohnungen, welche weiter außerhalb von Leipzig liegen. Zwar liegen die Preise bei circa 5,31 Euro pro Quadratmeter drastisch außerhalb der Leipzig-Norm, dennoch können sich viele Familien einen solchen Preis nicht leisten.

Beim Bewerberprozess hervorstechen

Jene Zahlen und Fakten machen deutlich, wie sich der Wohnungsmarkt entwickelt. Immer mehr Nachfrage, immer weniger Angebot führen zu deutlich steigenden Preisen sowie einem immensen Konkurrenzdruck auf dem Markt. Daher sollte Ihre Bewerbung aus dem Pool an vorliegenden Mappen hervorstechen.

Doch leider eine Information vorweg: Vermieterinnen und Vermieter schauen auf die Bonität. Wenn diese nicht den Wünschen entspricht, kann selbst die seriöseste Bewerbungspapiere keinen entscheidenden Vorteil bringen.

Doch wie setzt sich nun eine Bewerbungsmappe zusammen? Antworten dazu gehen beispielsweise aus dem FAQ für Mieter hervor. Zunächst einmal sollten Sie ein Anschreiben formulieren, in dem Sie sich und die mit einziehenden Personen vorstellen. Nenne Sie hierbei auch klar, ob Kinder oder Haustiere mit in den Haushalt einziehen sollen. Ihren Beruf, sowie das Einkommen sollten Sie in den Fokus des Anschreibens rücken. Als Anhang zu diesem Text fügen Sie alle geforderten Unterlagen hinzu. Es handelt sich meist um die Schufa-Auskunft aller einziehenden, bzw. zahlenden Personen. Ebenso kann eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung sinnvoll sein. Jene bescheinigt Ihnen, dass Sie zuvor in Ihrem ehemaligen Mietverhältnis immer pünktlich gezahlt haben. Sinnvoll kann auch eine Mieterselbstauskunft sein. Diese vermittelt dem Vermieter oder der Vermieterin ein klares Bild von den neuen Mietern.

Verhaltensregeln beim Besichtigungstermin

Haben Sie eine Einladung zu Besichtigungstermin erhalten, gilt es ein sauberes sowie pünktliches Auftreten hinzulegen. Wer zu spät kommt oder gar in verschmutzter Arbeitskleidung erschient, mindert seine Chancen auf die Wohnung. Sprechen Sie mit dem Vermieter offen und ehrlich. So steht der baldigen Einweihungsparty nichtdazu s mehr im Wege

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin M. Dobritz .