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Einheimische Küche statt Fremdessen

SZ-Redakteurin Annett Heyse über die schwierige Lage der Gastronomen in Freital.

© Montage: SZ

Wer ist der Gast und was möchte er? Lieber deutsche Küche oder mediterrane Kost? Was mit Fleisch oder doch eher etwas Vegetarisches? Brust oder Keule? Gibt es alles – auch in Freital. Die Gastronomie hat es trotzdem schwer. Zu viele Restaurants und Dorfgasthöfe sind inzwischen verschwunden.

Am Geld kann es nicht liegen. Wie die Industrie- und Handelskammer kürzlich errechnete, steigt die Kaufkraft der Freitaler und liegt sogar leicht über dem sächsischen Durchschnitt. Die hiesigen Gaststättenpreise dagegen sind sogar günstiger als beispielsweise in Dresden. Vielleicht liegt es doch am fehlenden Lokalpatriotismus. Einfach mal um die Ecke in die Gaststätte gehen, ist heute kaum noch schick. Viele verbinden einen Gaststättenbesuch mit einem Ausflug oder mit Einkäufen. Das Geld landet in der Sächsischen Schweiz oder in Dresden. Das böse Erwachen kommt, wenn ein Lokal nach dem anderen schließt.

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Um zu überleben, brauchen Freitals Gastronomen die Einheimischen. Vielleicht entdeckt der eine oder andere dann auch ganz neue lauschige Ecken. Die schöne Terrasse vom „Gründ’l“ mit fantastischem Blick über Freital zum Beispiel. Den Biergarten mit Kinderspielecke in der „Linde“. Oder die kuschelige Atmosphäre der „Rollmopsschänke“. Geben Sie Freitals Gastronomen eine Chance!

Kontakt: Annett Heyse

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