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Radeberg

Einheitliche Wegweiser für Radler

Auf der Röderradroute und den Strecken von Radeberg nach Schönborn und Pillnitz wird die Ausschilderung verbessert. Das soll auch den Radtourismus fördern.

Der Freistaat stattet Radwege rund um Radeberg mit einheitlichen Schildern aus.
Der Freistaat stattet Radwege rund um Radeberg mit einheitlichen Schildern aus. © Claudia Hübschmann

Radeberg. Gute Nachricht für Radfahrer: Der Freistaat stattet Radwege im Raum Radeberg mit einheitlichen Schildern aus. Das teilt Franz Grossmann vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit. Die Arbeiten beginnen in diesen Tagen und sollen bis Ende August 2020 abgeschlossen sein. Unter anderem erhalten die Verbindung Dresden-Pillnitz – Dresden-Schönborn und die Röderradroute einheitliche Beschilderungen. Die Radwege sind Teil des touristischen Landesradwegenetzes „SachsenNetz Rad“, das mit durchgängigen Wegweisern auf rund 5.120 Kilometern Länge ausgestattet wird. 

Ziel ist es, den Alltagsradverkehr und den Radtourismus in Sachsen weiter zu stärken. In der Region Dresden, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sollen bis voraussichtlich April 2021 auf rund 950 Kilometern an 3.000 Standorten rund 4.100 Wegweiser und rund 800 Pfosten neu errichtet werden. Zudem werden etwa 130 Ortseingangsschilder an Radrouten abseits des Straßennetzes aufgestellt, teilt Franz Grossmann mit. Wegweiser, die zu stark von den Vorgaben abweichen, falsche Kilometerangaben enthalten oder deren Wegführung nicht mit der geplanten Routen übereinstimmt, werden ausgetauscht. An relevanten Standorten, an denen noch keine Beschilderung des „SachsenNetz Rad“ vorliegt, werden neue Tafeln errichtet, so das Lasuv. 

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Für das gesamte „SachsenNetz Rad“ besteht das Ziel, die Beschilderung bis 2025 abzuschließen. Pilotprojekt war die Region Leipzig mit den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig sowie der Stadt Leipzig. Hier wurden bereits bis Mitte 2019 auf einem rund 900 Kilometer langen Netz insgesamt 4.050 Wegweiser aufgestellt. Für die Landkreise Bautzen und Görlitz sind die Planungsleistungen für rund 1.465 Kilometer in Auftrag gegeben. (SZ/td)

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