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Einmal „Ozzy Osbourne Brücke“ und zurück

Die Waldschlößchenbrücke ist am Dienstag bei Google Maps erneut umbenannt worden. Inzwischen lacht man deutschlandweit über den Internet-Scherz.

© Screenshot Google Maps

Dresden. Eine Panne beim Internet-Suchdienst Google hat der Waldschlößchenbrücke einen neuen Namen beschert.

Zurück in die Heimat!

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Die britische Rocklegende Ozzy Osbourne auf einem Foto von Oktober 2012. Ein Internet-Scherz machte ihn zum Namenspatron der Dresdner Waldschlößchenbrücke. © dpa

Wer am Montag beim Kartendienst Google Maps nach der im vergangenen Jahr eröffneten Elbquerung suchte, landete bei der „Ozzy Osbourne Brücke“.

Am Montagnachmittag hatte Google dem Bauwerk wieder seinen korrekten Namen zurückgegeben - worauf die Internet-Scherzbolde wieder aktiv wurden und die Brücke erneut nach dem legendären britischen Rockmusiker benannten. Das zumindest war der Stand von Dienstagmittag - Fortsetzung offen.

Wie Google auf Anfrage der Sächsischen Zeitung mitteilte, hatte vermutlich ein Nutzer die Namensänderung gemeldet. Sie war dann ungeprüft in die Dresden-Karte übernommen worden - einer öffentlichen Editier-Funktion des Programms Google Map Maker sei Dank. Inzwischen berichten auch Medien wie „Stern“, „Focus“ oder die „Welt“ auf ihren Internetseiten über den Vorfall.

Der Grund für die Namenswahl ist offenbar Ozzy Osbournes besondere Beziehung zu Fledermäusen. Der heute 65-jährige Mit-Erfinder des Heavy Metal soll 1982 bei einem Live-Aufritt einer lebenden Fledermaus den Kopf abgebissen haben. In seinen Memoiren schreibt Osbourne, er habe geglaubt, dass es sich bei dem Tier um eine Gummi-Fledermaus handelt. Der Vorfall ist ihm heute eher peinlich - er wird aber auf immer mit dem Rockstar in Verbindung gebracht werden.

Im Zuge der Planungen zur Elbquerung hatte auch eine seltene Fledermausart eine wichtige Rolle gespielt. Seit dem Hin und Her um das angebliche Vorkommen der streng geschützen Kleinen Hufeisennase am Ort des Bauvorhabens nennen einige Dresdner die Waldschlößchenbrücke scherzhaft „Fledermausbrücke“. (SZ)

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