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Einsatz im sozialen Bereichen

Bundesweit engagieren sich derzeit 41.900 Menschen im Bundesfreiwilligendienst. Im Landkreis sind es 170.

„Bufdis“ übernehmen heute Aufgaben, die einst durch den Zivildienst abgesichert worden. ©  dpa

Döbeln. Nach der Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes ist der Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu einem wichtigen Teil der Engagementkultur in Deutschland geworden. So sieht es Peter Schloßmacher, zuständiger Mitarbeiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Die Freiwilligen leisten praktische Hilfstätigkeiten in gemeinnützigen Einsatzstellen und unterstützen mit ihrem Engagement Menschen und Organisationen, die auf Hilfe angewiesen sind. „Die persönlichen Motive und Hintergründe der Freiwilligen sind dabei so unterschiedlich wie die Einsatzmöglichkeiten“, sagte Schloßmacher. Sie engagieren sich in Betreuung und Pflege, schützen die Umwelt und fördern die Kultur, sorgen dafür, dass der Ball rollt und die Integration funktioniert.

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Bundesweit engagieren sich derzeit 41.900 Frauen und Männer im Bundesfreiwilligendienst, davon 3.400 in Sachsen (Stand Januar 2019). Aktuell sind im Landkreis Mittelsachsen 170 BFDler im Dienst. Davon sind 27 jünger als 27 Jahre und 143 sind 27 Jahre und älter .

In der Stadt Döbeln sind nach Angaben des Amtes zurzeit sieben Bundesfreiwillige im Dienst, hier sind alle Freiwilligen über 27 Jahre alt.

Der größte Einsatzbereich sei traditionell der soziale Sektor. Das sind zum Beispiel Krankenhäuser, Altenheime oder Kindertagesstätten. Aber auch andere Einsatzbereiche wie dem Umweltschutz, der Kultur, dem Sport oder der Integration seien sehr beliebt, so Peter Schloßmacher. (DA/je)