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Zittau

Eintrag ins Goldene Buch

Der ehemaligen Chefin der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft, Birgit Kaiser, ist wegen ihrer Verdienste um die Stadt die besondere Ehre zuteil geworden.

Birgit Kaiser bei ihrem Abschiedsrundgang durch Zittau im Mai.
Birgit Kaiser bei ihrem Abschiedsrundgang durch Zittau im Mai. © Matthias Weber (Archiv)

Sonst ist diese Ehre Diplomaten, Präsidenten, Ministern, Botschaftern oder anderen Auswärtigen, die sich um Zittau verdient gemacht haben, vorbehalten: Als besonderen Dank für ihre Verdienste um die Stadt Zittau hat sich die in den Ruhestand gegangene Geschäftsführerin der Stadtentwicklungsgesellschaft, Birgit Kaiser, am Donnerstag am Anfang der Stadtratssitzung ins Goldene Buch der Stadt eintragen dürfen. "Ich wünsche mir von Herzen, dass Sie die Stadtentwicklung ernst nehmen und weiter vorantreiben", sagte sie vor der Unterschrift zu den Stadträten, den Mitarbeitern der Verwaltung und der städtischen Firmen. Sie habe sehr gern ihre Aufgabe erfüllt und finde es weiterhin erstrebenswert, in Zittau zu leben und zu arbeiten.

1989 war Birgit Kaiser zur Stadt gekommen und hatte nach der Wende die Stadtentwicklungsgesellschaft als Gründungschefin geführt. Das wohl höchste Lob bekam sie 2016 von der Expertengruppe der Bundesregierung für den Städtebaulichen Denkmalschutz: "Wir sehen, was geleistet wurde, und das ist hier enorm viel."  Sie hat einen dreistelligen Millionen-Betrag an Fördermitteln für die Zittauer Stadtsanierung organisiert und unter anderem die Sanierung von Stadtbad, Johanniskirche und  Salzhaus begleitet. Ende Mai ging sie in den Ruhestand.

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