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Hoyerswerda

Einzug ins Landespokal-Viertelfinale

Beim 3:1-Erfolg gestern in Dresden überzeugten die Spreetaler Fußballer . Sie hoffen nun auf ein tolles Los.

So sieht Neustädter Freude aus: Danil Mlonek (links) und Luca Hartelt (rechts) freuen sich über den Treffer zum 2:0, den Dawid Wieckiewicz (Mitte) erzielen konnte.
So sieht Neustädter Freude aus: Danil Mlonek (links) und Luca Hartelt (rechts) freuen sich über den Treffer zum 2:0, den Dawid Wieckiewicz (Mitte) erzielen konnte. © Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Spreetal. Der LSV Neustadt/Spree sorgt weiter für Furore im Fußball-Landespokal. Nach den Auswärtssiegen über den FV Gröditz (6:2) und Großenhainer FV (4:3) und dem Elfmeter-Krimi gegen den SV Einheit Kamenz (7:6) ließen sich die Spreetaler gestern auch nicht von der SG Dresden-Striesen aufhalten. Der Landesliga-Aufsteiger war favorisiert gegen den Tabellenzweiten der Landesklasse/Ost und bereits in der ersten Halbzeit total überlegen. Die Neustädter bestimmten die Partie. Aber die erste Chance hatten die Gastgeber (5.). Nur Sekunden später gelang es Daniel Mlonek, mit einem schön herausgespielten Tor die Neustädter in Führung zu schießen (6.). Der LSV nutzte die Fehler der Dresdner eiskalt. Dawid Wieckiewicz erhöhte auf 0:2 (25.) und Michal Gamla auf 0:3 (37.). Damit sorgten die Gäste für eine Vorentscheidung.

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Nach der Pause kamen die Neustädter schwerer in Tritt, spielten aber solide. Mit zunehmender Dauer der Partie bauten die Neustädter spielerisch wieder auf und wurden stärker und stabiler. Am Ende gab es für den Gastgeber durch Eric Albrecht zwar noch den Ehrentreffer, der aber nur noch Ergebniskosmetik darstellte (90.).

„Für uns heute waren nur der Sieg und das Weiterkommen wichtig“, freute sich LSV-Co-Trainer Michael Born. „Wir hoffen jetzt im Viertelpokalfinale natürlich auf einen guten Gegner.“

Neustadt: Mikolaj Gorzelanski, Luca Hartelt (78. Tobias Lohr), Sebastian Monik, Nick Schurmann (74. Andrij Kuznietsov), Dawid Wieckiewicz, Michal Gamla, Carsten Schneider, Silvio Liebe, Danil Mlonek (89. Stanley Antkewitz), Khaddy Kazadi-Leonowicz, Gracjan Arkuszewski