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Sport

Dresdner lösen Vertrag mit Trainer auf

Vor zwei Wochen wurde Bradley Gratton bei den Eislöwen entlassen - nun einigte sich der Kanadier mit dem Verein. Eine Position bleibt aber ungeklärt.

Bradley Gratton ist auch juristisch kein Eislöwe mehr.
Bradley Gratton ist auch juristisch kein Eislöwe mehr. © kairospress

Dresden. Die Trennung ist endgültig und auch formal juristisch vollzogen. Nachdem sich die Dresdner Eislöwen vor zwei Wochen von Bradley Gratton als Cheftrainer getrennt haben, wurde nun der Vertrag mit dem 49 Jahre alten Kanadier aufgelöst. Das bestätigte Geschäftsführer Maik Walsdorf auf Nachfrage der SZ. Zu finanziellen Details wollte er sich nicht äußern, meinte lediglich grundsätzlich: „Wir können uns weiterhin gut in die Augen schauen.“ Das heißt, der Eishockey-Zweitligist zahlt nicht das volle Gehalt bis Saisonende und dürfte eine beträchtliche Summe sparen.

Mit Rico Rossi, der einen Vertrag bis Saisonende erhielt, steht nun bereits der fünfte  Coach seit Dezember 2015 an der Bande. Davor hatte Thomas Popiesch die Eislöwen sechseinhalb Jahre lang erfolgreich geführt, mittlerweile trainiert er seit drei Jahren Bremerhaven in der ersten Liga. In Dresden folgten ihm der Kanadier Bill Stewart, der sich nach anderthalb Saisons verabschiedete, der Bayer Franz Steer, Jochen Molling, Gratton und nun Rossi.

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Nach dem erneuten Trainerwechsel ist Sportdirektor Thomas Barth zurückgetreten. Ob es für ihn einen Nachfolger gibt oder die Aufgaben anteilmäßig Walsdorf und Rossi übernommen werden, sei bisher noch nicht diskutiert worden, betont der Geschäftsführer. Genauso offen ist die Frage, ob und in welcher Position Barth weiter für die Eislöwen tätig sein wird. (SZ/-ler)