merken

Sport

Eislöwen schon wieder mit Fehlstart

Auch im vierten Spiel der Saison gibt es für Dresdens Eishockey-Profis nichts zu holen. In Freiburg kassieren sie eine 1:7-Klatsche. Trotzdem sind sie besser als voriges Jahr.

Eislöwen-Trainer Bradley Gratton ist mit seinem Team derzeit alles andere als zufrieden.
Eislöwen-Trainer Bradley Gratton ist mit seinem Team derzeit alles andere als zufrieden. © Lutz Hentschel

Freiburg. Vielleicht steckte das frühe Aufstehen und die lange Busfahrt in Richtung Breisgau noch in den Beinen: Am vierten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga 2 haben die Eislöwen beim EHC Freiburg deutlich mit 1:7 (1:1, 0:1, 0:5) verloren.

Anzeige
Training der Extraklasse beendet

Mit einer besonderen Trainingsstunde beim SV Lampertswalde e.V. endete die ENSO Tour 2019 für die DSC Volleyball Damen.

Durch die vierte Niederlage im vierten Spiel behalten die Dresdner die Rote Laterne. Auch in der Vorsaison hatten sich die Blau-Weißen zu diesem Zeitpunkt am Tabellenende wiedergefunden. Minimaler Unterschied: Durch die beiden erst in der Verlängerung verlorenen Heimspiele gegen Landshut und Kaufbeuren hat das Team von Trainer Bradley Gratton diesmal immerhin zwei Zähler auf dem Konto.

Zu den Ansprüchen der Eislöwen passt die sportliche Leistung allerdings nicht. Mit dem Ziel, ab 2021 um den dann wieder möglichen Aufstieg in die erste Liga mitzuspielen, wurde der Kader im Sommer zusammengestellt. Doch nach einer durchaus erfolgreichen Vorbereitung und trotz eines machbar erscheinenden Auftaktprogramms – Aufsteiger Landshut am ersten Spieltag, die Playdown-Teilnehmer aus Bad Tölz und Freiburg sowie der in der Vorsaison viermal bezwungene ESV Kaufbeuren – läuft vor allem in der Offensive nur wenig zusammen. Im Schnitt brauchen die Dresdner 16 Schüsse für ein Tor.

In Freiburg, wohin die Eislöwen kurz nach sechs Uhr am Sonntagmorgen aufgebrochen waren, zeigte dann auch die Defensive Schwächen. Das erste Gegentor kassierten sie in Überzahl (15. Minute). Immerhin gelang da noch durch Dale Mitchell der Ausgleich (18.). Und auch nach dem 2:1 für Freiburg (25.) war noch alles drin. Doch im Schlussdrittel brachen alle Dämme. (SZ)