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Letzte Chance für Eislöwen am Sonntag

Das erste Duell in Heilbronn haben die Dresdner mit 5:8 verloren. Können sie mit einem Heimsieg doch noch ein Entscheidungsspiel erzwingen?

Kann Stefan Della Rovere die Eislöwen am Sonntag zu einem Heimsieg schießen. © Robert Michael

Die Dresdner Eislöwen stehen in den Pre-Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga 2 vor dem Aus. Sie verloren am Freitagabend in Heilbronn das erste Duell von bis zu drei Partien in der Qualifikation fürs Viertelfinale mit 5:8 (2:1, 1:3, 2:4). Die Blau-Weißen müssen am Sonntag zu Hause ab 17 Uhr gegen die Falken gewinnen, um in der Serie auszugleichen. Ansonsten wäre die Saison für sie erneut frühzeitig beendet.

Ein gutes erstes Drittel genügte ihnen nicht. Die Elbestädter, deren Tore Jordan Heywood, Stefan Della Rovere, Thomas Pielmeier, Steve Hanusch und Nick Huard erzielten, kassierten bei vier Strafzeiten drei Unterzahltreffer und schossen in zwei Überzahlsituationen ein Powerplaytor.

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Außerdem hatten sie keinen Angreifer wie Derek Damon, der drei Tore schoss, davon zwei im Powerplay – der Spieler, der den Unterschied ausmachte. Die Gäste mussten nach den verletzten Verteidigern René Kramer (Unterkörper) und Sebastian Zauner (Knie) auch noch auf den angeschlagenen Stürmer Christian Billich verzichten.

"Unsere Mannschaft hat anderthalb Drittel ein richtig gutes Spiel gezeigt", sagte Eislöwen-Trainer Bradley Gratton. Anschließend habe sein Team leider etwas die Kontrolle verloren. "Heilbronn hat eine sehr schnelle Mannschaft." Es sei ein sehr enges Duell gewesen. "Die Falken erzielten in einer wichtigen Phase das extra Tor und konnten dann entsprechend nachlegen." Er versprach auch für Sonntag eine gute Partie. "Aber ganz ehrlich: 8:5 ist ein Ergebnis, das aufgrund der vielen Tore den Zuschauern sicher gefällt, aber kein Resultat eines Play-off-Spiels, die eigentlich immer sehr knapp enden." (SZ)