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Eislöwen erreichen Minimalziel, Füchse verspielen Heimrecht

Erst am letzten Hauptrundenspieltag der zweiten Eishockey-Liga fallen für die sächsischen Teams die Entscheidungen.

Wirklich Grund zum Jubel gab es nicht, doch Keeper Sebastian Stefaniszin, Martin Davidek und Steve Hanusch (v.l.) bedanken sich nach dem Einzug in die Pre-Play-offs bei den Eislöwen-Fans. © Christian Juppe

Am letzten Hauptundenspieltag der DEL 2 haben die Eislöwen das sportliche Minimalziel noch erreicht. Mit einem 6:2 (1:0, 3:1, 2:1) gegen Bad Tölz vermied das Team von Trainer Bradley Gratton die Abstiegsrunde und zog in die Pre-Play-offs ein. 

Vor 3.029 Zuschauern brauchten die Dresdner aber erst eine doppelte Überzahl, um gegen die bereits als Abstiegsrundenteilnehmer feststehenden Bayern in Führung zu gehen. Dann erlöste Nick Huard seine Farben (18. Minute).  Den Tölzer Ausgleich kurz nach Beginn des Mitteldrittels (22.) beantworteten Huard (28., ) Georgijs Pujacs (31.) und  Tomas Schmidt (34.). Kapitän Thomas Pielmeier baute den Vorsprung dann im Schlussdrittel weiter aus (45.). Die Löwen konnten zwar noch einmal verkürzen (49.), doch Stefan Della Rovere (59.) stellte schließlich den alten Abstand wieder her. 

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Das erhoffte Heimrecht wurde aber verpasst. Am 8. März geht es in Heilbronn weiter, wo es am Freitag beim 4:3 nach Verlängerung den ersten Sieg nach neun Niederlagen gegen die Falken gegeben hatte. In der Vorsaison waren die Eislöwen in den Pre-Play-offs allerdings an eben diesem Gegner in nur zwei Partien gescheitert. 

Auch die Lausitzer Füchse haben eine bessere Ausgangsposition verpasst. Die bereits für die Play-offs qualifizierten Weißwasseraner rutschen nach einer 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)-Niederlage bei den Kassel-Huskies auf den fünften Tabellenplatz ab und müssen im Viertelfinale zuerst in Kaufbeuren antreten. 

Die Füchse gerieten in Unterzahl (9.) und nach einem Konter (26.) mit 2:0 in Rückstand und schafften durch ein Überzahltor von Hessler (30.) und einen Bauerntrick von Hayes (41.) den Ausgleich. Aber Mueller mit seinem zweiten Überzahltor sorgte für die Entscheidung für Kassel (52.). 

Der dritte sächsische Verein in der zweiten Liga, die Eispiraten Crimmitschau, sicherten sich trotz einer 4:5 Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Frankfurt den Klassenerhalt. In den Pre-Play-offs spielen die Westsachsen als Tabellenzehnter nun am Freitag bei den Kassel Huskies.