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Sport

Eislöwen verlieren Finale gegen Krefeld

Die Dresdner können ihre Ausfälle gegen das höherklassige Team am Ende nicht mehr kompensieren. Ihr Trainer sieht viele gute Dinge und einige Schwachstellen.

Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton bereitet seine Mannschaft auf die nächste Saison in der DEL 2 vor.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton bereitet seine Mannschaft auf die nächste Saison in der DEL 2 vor. © Ronald Bonß

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das Finale um Müllers-Fanshop-Cup verloren. Der Zweitligist unterlag dem Erstligisten Krefeld Pinguine am Sonntagabend mit 3:6. „Ich habe wieder viele gute Dinge von meiner Mannschaft gesehen“, betonte Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton. „Wir sind bereits mit einem schwach besetzten Kader ins Spiel gegangen.“ Dann habe sich zusätzlich Timo Walther im zweiten Abschnitt verletzt. Der Kanadier denkt, dass sein Team über weite Strecken des Spiels einen guten Job gemacht habe. „Die Jungs haben gearbeitet, sind viel gelaufen.“ Im letzten Drittel habe er gemerkt, dass sie ein wenig müde geworden seien „und leichte Tore verschenkt haben“. Am Ende dürfe man aber nicht vergessen, „dass wir gegen ein höherklassiges Team gespielt haben“.

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Eislöwen-Angreifer Thomas Pielmeier erklärte: „Wir haben gut angefangen, lange mitgehalten und uns nicht versteckt.“ Im Verlauf des Spiels habe die Mannschaft Walthers Ausfall kompensieren müssen. Das sei nicht leicht gewesen. „Für die nächsten Spiele gilt es, unsere Chancen besser zu nutzen, abgezockter zu sein und das Spiel über 60 Minuten zu gehen.“

Die Dresdner hatten das Endspiel dank eines 5:4 am Samstag gegen den Ligarivalen EV Landshut erreicht. „Wir haben uns vor allem in den ersten beiden Dritteln gut präsentiert“, meinte Gratton. „Im Schlussdrittel haben wir Landshut wieder ins Spiel kommen lassen und unnötige Strafen kassiert.“ Er musste auf den am Oberkörper verletzten Christian Kretschmann sowie Mario Lamoureux und Florian Proske aufgrund eines Infektes verzichten. Der Trainer sprach von entscheidenden Schlüsselspielern, die ihm gefehlt hätten. Daher habe er die Reihen umstellen müssen. „Ich habe viele gute Dinge gesehen, aber auch noch einige Schwachstellen, an denen wir arbeiten müssen.“ Vor allem solle die Mannschaft in der Vorbereitung lernen, mit einer Führung anders umzugehen.

Krefeld war am Sonnabend durch ein 5:4 gegen Verva Litvinov ins Endspiel eingezogen. Der Klub aus der tschechischen Extraliga besiegte Landshut im Spiel um Platz drei mit 4:3 nach Penaltyschießen. (SZ)