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Motorradgäste sollen fürstlich urlauben

In Nordsachsen und Südbrandenburg soll eine Route entstehen, die Geschichte und Fahrspaß vereint.

© Max von Jutrczenka/dpa

Von Antje Steglich

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Landkreis. Das Elbe-Röder-Dreieck soll nicht länger ein weißer Fleck für Motorradtouristen sein, in dem es an offiziellen Routen, motorradfreundlichen Hotels und Pensionen mangelt. Deshalb haben sich grenzübergreifend die Lokale Aktionsgruppen Elbe-Elster aus Brandenburg sowie die Regionalmanagements von Elbe-Röder-Dreieck und Dresdner Heidebogen zusammengeschlossen, um eine neue Motorradroute zu entwickeln.

„Wir haben in einer Studie herausgearbeitet, dass unsere Region ein sehr wertvolles Ziel für motorisierte Gäste ist“, sagt Thilo Richter, Vorsitzender der LAG Elbe-Elster. Dreh- und Angelpunkt der neu zu entwickelnden Route ist die gemeinsame Sächsisch-Preußische Historie, die sich an die Fürstenstraße der Wettiner anlehnt. Stätten der „augusteischen Festkultur“, die barocke Sinnesfreude sind auf der Route ebenso zu finden wie kulinarische Kostbarkeiten und Genuss. Die Historie verschiedener Adelsgeschlechter findet sich noch heute an teilweise so bekannten Orten wie dem Schloss Moritzburg oder der Albrechtsburg in Meißen, aber auch an überregional unbekannteren Orten wie dem Gut Saathain im Elbe-Elster-Land. „Derzeit werden die Eckpunkte für die fürstliche Route erarbeitet“, sagt Jochen Reinicke, Vorsitzender des Vereins Elbe-Röder-Dreieck. „Ende des Jahres wird eine entsprechende Route fertig sein“, teilt Margot Fehrmann, Vorsitzende des Dresdner Heidebogens, mit. Das Projekt wird unterstützt aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes. (SZ)

Für das Projekt werden motorradfreundliche Gasthöfe, Restaurants, Hotels und Pensionen gesucht, die sich für das ADAC-Siegel „motorradfreundlicher Betrieb“ bewerben wollen. Dazu gibt es am 18. April einen kostenfreien Workshop. Anmeldungen an: [email protected]