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Elberadweg im Winter eisfrei

Der Räumdienst soll bei Frost auch auf Radpisten ran. Da das Geld nicht für alle reicht, geht es stufenweise los.

© Robert Michael

Schnee und Eis sollen Radler im Winter in Dresden nicht mehr am Radfahren hindern. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll bis Anfang Dezember erklären, wie mit den vorhandenen Finanzen im kommenden Winter Teile des Elberadweges im Innenstadtbereich beräumt werden. Das sieht ein Antrag von SPD, Linken und Grünen vor, über den am Donnerstag im Stadtrat abgestimmt wird.

„Wir wollen mehr Radverkehr nicht nur für Urlauber. Das Rad muss alltagstauglich sein, und zwar das ganze Jahr“, sagte Ulrike Caspary von der Grünen-Fraktion. Die Mittel für den Elberadweg seien in den Haushalt eingestellt worden. „Wir wollen, dass diese schon in diesem Winter eingesetzt werden. Es müsste funktionieren.“ Betroffen sei zunächst der Bereich Ballhaus Watzke bis Waldschlößchenbrücke. Mit einem speziellen Granulat könne zudem verhindert werden, dass auf der geräumten Fläche eine gefährliche Eisschicht entstehe. „Wir wollen, dass in der Stadt ein durchgängiges Winterradnetz entsteht – in Stufen, nicht alle Radwege, so viel, wie bezahlbar ist.“

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Der Vorlage zufolge sollen, sofern Geld vorhanden, weitere Teile des Elberadweges sowie eine Nord-Süd-Verbindung von der TU Dresden in die Neustadt von Schnee und Eis befreit werden. Ein Planungsbüro soll dazu die Details erarbeiten. Ein Blick ins Internet soll Radfahrern künftig verraten, welche Pisten frei sind und benutzt werden können. (SZ/rah)