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Sport

HC Elbflorenz erlebt schöne Niederlage

Dresdens Zweitliga-Handballer verlieren ihr letztes Saisonspiel, und das sehr deutlich. Die gute Nachrichten überwiegen dennoch.

Die Geste von Rico Göde lässt sich in allerlei Richtungen interpretieren. Fakt ist: Der Elbflorenz-Trainer ist einfach froh, dass diese aufregende, tuburlente Saison vorbei ist. © Lutz Hentschel

So richtig zufrieden waren sie weder mit dem Spiel und natürlich erst recht nicht mit dem Ergebnis. Wer verliert schon gerne, und dann auch noch mit 28:37 bei einer 18:16-Halbzeitführung? In der Sportlersprache geht das als derbe Klatsche durch. Nur interessiert's Dresdens Handballer nicht wirklich. Den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga hatte der HC Elbflorenz bereits am vorletzten Spieltag perfekt gemacht. 

Dieses torreiche 28:37 zum Abschluss beim TV Emsdetten blieb also ohne jegliche Konsequenzen, vom Tabellenplatz mal abgesehen. Als Liga-15. und damit einen Rang sowie einen Punkt vor der Abstiegszone beendet die Mannschaft von Rico Göde, der neun Spieltage vor Schluss den bisherigen Cheftrainer Christian Pöhler ablöste, eine nervenaufreibende, mitunter turbulente Saison. Das dritte Jahr hintereinander in der zweiten Liga ist jedenfalls gesichert. Mindestziel erreicht.

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In der letzten Partie vor der Sommerpause ließ Göde daher schon mal den Blick nach vorne zu. Der HC Elbflorenz trat ohne die Abgänge Becvar, Kammlodt, de Santis und Flödl an, auch Jurgeleit fehlte - und setzte stattdessen auf etliche junge, aufstrebende Talente mit Emanuel an der Spitze. Doch auch die Namen Kleinert, Carl, Cornelius und Noguchi könnte man demnächst womöglich öfter hören. Ob auch der Trainer selbst in der nächsten Saison noch das Profiteam coacht oder sich doch wieder um die in die 3. Liga aufgestiegene zweite Mannschaft kümmert, ist indes weiter offen.

Die Partie ins Emsdetten war eine mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. In Hälfte eins lag Elbflorenz in Führung, zeitweise sogar mit drei bis vier Toren Vorsprung. Nach der Pause folgte trotz der 18:16-Führung allerdings der Einbruch. Die Gastgeber erzielten sechs Tore hintereinander und führten 22:18, ehe Gugisch in der 38. Minute zum 22:19 traf. Emsdetten zog schließlich bis zur 46. Minute auf 28:20 davon, und damit war das Spiel frühzeitig entschieden. (SZ/-yer)

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