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Sport

Elbflorenz-Handballer gegen Rimpar desolat

Nach einer guter Anfangsphase fallen die Dresdner innerhalb von zehn Minuten aussichtslos zurück. Für den Präsidenten bleiben trotzdem schöne Erinnerungen.

Henning Quade sah in Würzburg die Rote Karte.
Henning Quade sah in Würzburg die Rote Karte. ©  Archiv: Ronald Bonss

Würzburg. Die Handballer der HC Elbflorenz haben am Samstagabend in Würzburg eine bittere Pleite gegen die Rimpar Wölfe kassiert. Beim Tabellendritten der 2. Handball-Bundesliga unterlagen die Dresdner am Ende mit 22:25 (8:15). 

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Der Zweitligist HC Elbflorenz hilft an diesem Samstag erstmals dem Galoppklub, und das ist erst der Anfang. Nächstes Jahr soll Dynamo folgen.

Vor dem Anwurf gab es noch gute Kunde: Die nach dem 33:33 gegen Essen angeschlagenen Michal Kasal, Philip Jungemann und Jonas Thümmler konnten beim Spiel in Würzburg gegen die Wölfe Rimpar auflaufen. Und auch die ersten zwanzig Minuten machten zumindest Hoffnung, dass der HC Elbflorenz nicht mit leeren Händen würde nach Dresden zurückfahren müssen. Bis zur 17. Minute legten die Dresdner immer vor und lagen danach erstmals mit einem Tor zurück. 

Das an sich ist eigentlich keiner besonderen Erwähnung wert, hätte sich danach nicht eine unglaubliche Schwächephase angeschlossen, in der dem Team von Trainer Rico Göde nichts mehr gelang. Selbst der gegen Essen noch ganz sichere Siebenmeterschütze Julius Dierberg vergab seinen Versuch (28. Minute). So konnten die Gastgeber bis zum Pausenpfiff fast ohne Gegenwehr auf 15:8 davonziehen.

Auf eine ähnliche Schwächeperiode der Gastgeber ließ sich eigentlich nicht hoffen, zumal die Wölfe kurz nach Wiederanwurf den Vorsprung sogar auf neun Tore ausbauen konnten. Danach brachten die Würzburger die Gäste aber wieder ins Spiel, die den Rückstand aber nie auf weniger als drei Tore verkürzen konnten. Zu allem Überfluss sah Kreisläufer Henning Quade auch noch die Rote Karte (44.).

Vom Ergebnis aus Würzburg bedient, doch über das Rennen in Dresden hocherfreut: HC-Elbflorenz-Präsident Uwe Saegeling.
Vom Ergebnis aus Würzburg bedient, doch über das Rennen in Dresden hocherfreut: HC-Elbflorenz-Präsident Uwe Saegeling. © Robert Michael

Für Uwe Saegeling war es also die richtige Entscheidung, in Dresden geblieben zu sein. Der Präsident des HC Elbflorenz war stattdessen als Klubrepräsentant auf der Seidnitzer Pferderennbahn, wo im ersten Rennen der Preis des Dresdner Handballer ausgeritten wurde. Der Sieg ging an Inaugural vom Gestüt Ebbesloh bei Gütersloh. 

Saegeling zeigte sich begeistert: "Eine tolle Atmosphäre ist das hier und beim Wetten war ich auch gut unterwegs." Eigentlich wollte Saegling "nur mal kurz vorbeischauen, um die Siegerehrung unseres Rennens durchzuführen". Doch auch bei der letzten war er noch live dabei.