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Elche müssen umziehen

Das bisherige Gehege im Oberlausitzer Biosphärenreservat ist zu groß gewesen. Nun kommt der Zaun weg, der noch einen Nutzen bringen soll.

© Patrick Pleul/dpa

Von Bernhard Donke

Wartha. Vier der Elche sind noch da. Der Förderverein hat den Bestand im Gehege des Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft im Daubaner Wald seit 2013 reduziert. Für die noch verbliebenen Tiere ist das damit zu groß geworden. Deshalb brachten die Mitarbeiter die Elche vergangene Woche in ein kleineres Gehege. Das große soll nun nur noch von den Konik-Pferden beweidet werden. Diese werden durch einen Elektrozaun am Ausbruch gehindert, der innerhalb des Geheges aufgebaut ist.

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Den Zaun, wie ihn Annett Hertweck vom Förderverein zeigt, darf jeder abbauen – nach Anmeldung.
Den Zaun, wie ihn Annett Hertweck vom Förderverein zeigt, darf jeder abbauen – nach Anmeldung. © Bernhard Donke

Der Förderverein hat nun den Auftrag erhalten, den anderen auf einer Länge von etwa vier Kilometer zu entfernen. Aber viele Abschnitte des Elchzauns sind noch sehr gut erhalten. Deshalb bietet er allen Interessierten an, Teile davon selbstständig und zur eigenen Verwendung abzubauen. Dabei handelt es sich um großmaschigen verzinkten Wildzaun und um aus Eichenholz bestehende Pfähle sowie Pfosten. Diese können als Feuerholz, aber auch noch zum Bau von Schutzzäunen für Haustiere-Schafe und Ziegen verwendet werden.

Interessierte melden sich beim Förderverein unter 035893-508570 oder 71