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Elefanten steht der Umzug bevor

In den nächsten Monaten soll der Umbau des Afrikahauses beginnen. Die gewichtigen Bewohnerinnen ziehen dafür in einen Container um.

© Christian Juppe

Von Juliane Richter

365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Die Vorbereitungen sind längst getroffen. Nun wartet der Zoo noch auf die Genehmigung, damit der Umbau des Afrikahauses beginnen kann. Rund 7,5 Millionen Euro sind nötig, um für die drei Elefantendamen Drumbo, Mogli und Sawu mehr Platz zu schaffen. Laut dem zoologischen Leiter Wolfgang Ludwig werden in dieser Woche in einer großen Planungsrunde noch die Details der Arbeiten festgesteckt.

Klar ist schon jetzt, dass mit der Nordfassade – die nahe der Theaterbühne steht – begonnen werden soll. Beim Neubau des Afrikahauses 1999 war hier Holz verwendet worden. Das hat den tropischen Temperaturen im Haus auf Dauer jedoch nicht standgehalten. Die Pläne sehen nun vor, dass die Fassade in Zukunft vor allem aus Beton und großen Sichtfenstern besteht.

Zoodirektor Karl-Heinz Ukena will maximale Stabilität und Lebensdauer. Deshalb sieht das Konzept auch vor, dass die Holzstreben im Inneren des Hauses durch Stahlstangen ersetzt werden. „Weil die Elefantendamen umziehen, haben wir den Vorteil, dass mehrere Arbeiten parallel erledigt werden können“, sagt der zoologische Leiter Ludwig. So soll recht schnell ein Anbau in Richtung des jetzigen Außengeheges erfolgen. Dort sind vier Einzelboxen für Elefantenkühe und eine große fünfte Box für einen Bullen geplant. Damit könnte zumindest zeitweise ein Bulle in den Dresdner Zoo kommen und für Nachzucht sorgen. Bevor es jedoch so weit ist, sollen sich die drei Elefantendamen auch im Inneren des Hauses noch wohler fühlen. Das wird möglich, indem die Lauffläche verdoppelt und mit Sand ausgelegt wird. Für die Tiere würde das laut Zoodirektor Ukena bei Weitem mehr Komfort bedeuten.

Doch erst einmal müssen die Damen ein wenig zurückstecken. Wenn der Bau beginnt, verbringen sie zwar ihre Tage auf einem abgetrennten Teil der Außenanlage. Für die nächste Zeit ziehen sie jedoch erst einmal in einen Container, der auf der Fläche des alten Raubtierhauses errichtet worden ist. „Die Elefanten kennen ihn bereits. Sie sind schon mehrmals hineingeführt worden“, sagt Wolfgang Ludwig. In den nächsten Wochen ist zudem auch ein Probeschlafen geplant, damit die Damen sich auch daran gewöhnen.

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