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Elektro-Zaun mit Flatterband hilft

Das Wolfsregion-Kontaktbüro weist anderslautende Berichte zu den Attacken auf Schafe zurück.

© dpa

Rosenthal. In Presse- und TV-Beiträgen wurde behauptet, dass im Territorium des Rosenthaler Rudels Elektrozaun mit Flatterband von Wölfen überwunden worden sei. Diese Darstellung weist das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz zurück. Jana Endel: „Noch in keinem Fall wurde vom Rosenthaler Wolfsrudel ein Elektrozaun überwunden, der zusätzlich mit Flatterband geschützt war.“ Dies sei von Rissgutachten inklusive Fotodokumentationen eindeutig belegt. In diesem Jahr seien bislang in zehn Fällen nichtstromführende Festzäune aus Maschendraht oder Knotengeflecht überwunden worden. „Diese Zäune stellen eine rein physische Barriere dar, da sie über keine aktive, abschreckende Wirkung verfügen.“ Erfahrungsgemäß könnten sie von Wölfen leicht untergraben oder übersprungen bzw. überklettert werden, weshalb sie seitens des Wolfsmanagements nicht empfohlen werden. „In einem Fall wurde ein Elektrozaun ohne Flatterband überwunden.“ Mehrfach seien Tierhalter im Territorium des Rosenthaler Rudels angehalten worden, Flatterband über Elektrozäune anzubringen, da sich diese Maßnahmen als Schutz bewährt haben. Weiter gelte die Empfehlung, Festzäune aus Maschendraht oder Knotengeflecht mit jeweils einem stromführenden Draht oben und unten vor dem Untergraben bzw. vor dem Überspringen oder Überklettern zu sichern. (SZ)

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