merken

Eltern fordern Lösung für schlammigen Bolzplatz

Die Fläche an der Schule in Dürrröhrsdorf kann kaum noch genutzt werden. Die Gemeinde weiß das. Doch getan hat sich bisher nicht viel.

An die 170 Schüler lernen an der Grundschule. So viele tobende Kinder muss auch der Spielplatz aushalten.
An die 170 Schüler lernen an der Grundschule. So viele tobende Kinder muss auch der Spielplatz aushalten. © Archivfoto: D. Zschiedrich

Schmutzige Hosen und Schuhe sind bei Kindern eigentlich nichts Schlimmes. Doch wenn sie dann so noch Zeit im Unterricht in der Grundschule oder im Hort verbringen müssen, ist das ein Fall für den Träger beider Einrichtungen. Deshalb hatte Gemeinderat Robin Steglich das Thema unlängst auf den Tisch der Abgeordneten gebracht, aus eigener Erfahrung.

Sein Kind besucht ebenfalls die Grundschule. Damit weiß er als Vater, wovon er spricht. „Die Kinder haben total verdreckte Klamotten, weil der Spiel- und Bolzplatz völlig verschlammt ist“, sagt er. Und er forderte die Gemeinde auf, über eine Lösung nachzudenken. Sicher, das verstehe auch er, sei die Fläche einer großen Belastung ausgesetzt, weil dort viele Kinder täglich umhertollen. Doch so könne man das Ganze nicht lassen. Er fordere eine Lösung, nicht nur weil sein Kind noch die Grundschule besuche, sondern eine Lösung, die auch den nachfolgenden Jahrgängen standhält. Deshalb hatte er eine sandgeschlämmte Decke vorgeschlagen oder auch Fallschutz. Wenn die Kinder auf dem Platz stürzen, würden sie dann lediglich kleine Schrammen davontragen, aber keine schlammigen Klamotten. Hauptamtsleiter Norbert Bläsner kennt das Problem, und er weiß auch, weshalb der Zustand des Platzes so schlecht ist. Schuld daran sei der trockene Sommer. Der Platz kann nicht bewässert werden, und wenn dort täglich 160 bis 170 Kinder darüber strömen, sei die Grasnarbe nicht mehr zu retten gewesen. Diese müsse komplett neu aufgebaut werden, sagt Bläsner. In den Jahren vorher wurden immer mal Teile abgesperrt, damit sich die Fläche regenerieren kann. Doch eine Lösung ist auch das nicht. Der Hauptamtsleiter versprach, gemeinsam mit dem Hausmeister zu prüfen, was man tun könne, um die Fläche an der Schule zu retten.

Anzeige
Werden Sie Gastautor!
Werden Sie Gastautor!

Für die Sonderseiten am 22. Dezember sucht die Sächsische Zeitung wieder weihnachtliche Geschichten ihrer Leser.