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Eltern werden ist nicht schwer…

Deutschland erfreut sich an einem Anstieg der Geburten

Foto: https://pixabay.com/de/vater-baby-familie-1663312/
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Der Tiefpunkt im Jahr 2009 Ist überwunden, die Zahl der Familien, die sich für Nachwuchs entschieden haben, wächst stetig. 2015 wurden in Deutschland genau 737.575 Babys geboren und die Tendenz ist steigend. Dresden ist hinsichtlich der Geburtenrate im Republikvergleich momentan ganz weit vorn. Aber Familien haben sich verändert, Erziehungsansätze, Versorgung und Ausbildung der Kinder werden zunehmend wissenschaftlicher, moderner und manchen Entwicklungen dabei sind auch eher umstritten.

Viele Konzepte, viel Gegenwind

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Zwei echt starke Jubiläen
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Moderne Eltern haben es nicht leicht, durch den regen Austausch, vor allem im Internet, prasseln auf werdende und bestehende Eltern unzählige Meinungen ein, jede Methode wird stark kritisiert. Hat man keine bestimmte Methode, dann erst recht. Manchmal scheinen die Eltern selbst einen Wettbewerb aus der Familiengründung machen zu wollen. Kinder werden gefördert ohne Ende, die natürlichen Instinkte, Intuition und Bauchgefühl der Eltern werden belächelt und bleiben auf der Strecke. Mit der Erwartung wird enorm viel Druck gesetzt, kein Spielzeug, keine Speise und keine Betätigung darf ziellos sein: Fördern, entwickeln, erziehen, rund um die Uhr und bis zum 18. Lebensjahr.

Wenn man sich nicht zu viel unter Druck setzen lassen möchte, was auch durchaus sinnvoll ist, sollte man einfach das Richtige für sich selbst finden und eine große Portion Gelassenheit zurücklegen. Nicht panisch werden, sich nicht jede Kritik zu Herzen nehmen, nicht jeden Ratschlag unbedingt umsetzen. Nicht in den harten Wettkampf um den Titel „Mutter des Jahres“ einsteigen. Lieber sollten die Eltern auf das Bauchgefühl hören und das tun, was ihnen sinnvoll erscheint und vor allem sich richtig anfühlt.

Information und Erstausstattung

Auf den Zug sind auch zahlreiche Unternehmen aufgesprungen: Eltern finden im Netz nicht nur zahlreiche Informationen über Ernährung, Erziehung und Förderung des Kindes, sondern auch interessante Anregungen für psychologische Gesundheit und Stabilität der Eltern. Produkte für Babybedarf, Spielzeug, Kleidung und Zubehör kann man mittlerweile auch entspannt und mit viel Auswahl im Netz erwerben, wie in unserem Beispiel hier zu sehen ist. Auch wer Rat sucht, wird meist im Netz fündig, denn online-Ratgeber zum Thema Baby sind zahlreich zu finden. Nicht nur das Baby, auch die Mutter wird mit zahlreichen Artikeln umworben, bereits in der Schwangerschaft. Sport, gesunde Ernährung und auch das Aussehen sind für die allgemeine Vitalität der werdenden Mütter enorm wichtig. Es wird von Frauen in der neuen Zeit keine Selbstlosigkeit erwartet: (Werdende) Mütter dürfen durchaus einen gewählten Lifestyle leben und auch Freude an der Gesundheit und der Schwangerschaft haben und öffentlich zeigen. Diese Öffentlichkeit gibt vielen Müttern Selbstbewusstsein. Noch vor einer kurzen Zeit war für viele Frauen Schwangerschaft ein Tabu-Thema, man hat versucht, so viel wie möglich zu kaschieren bevor es auffällt. Heute tragen immer mehr Frauen ihren Babybauch mit Stolz ab der ersten Rundung - eine erfreuliche Entwicklung mit viel Potential.

Gesunde Mutter, gesundes Baby

Nach dem Motto verfahren sehr viele Frauen, daher beginnt die Gesundheitsförderung bereits beim Kinderwunsch und hört nach der Geburt noch lange nicht auf. Mutter-Kind Yoga, Babyschwimmen, Meditation mit Baby und zahlreiche andere Kurse für Mütter und Kinder werden angeboten. Damit soll auf der einen Seite die Gesundheit der Mutter, auf der anderen Seite die Entwicklung des Babys unterstützt werden, auch für die Stärkung der Bindung sollen diese Maßnahmen vorteilhaft sein. Allerdings hat die Natur meistens doch andere Pläne: Wie die Dokumentation „Babys“ es eindrucksvoll zeigt, unabhängig von Kultur und Umwelt, Förderung und dem Alltag, entwickeln sich gesunde Babys relativ gleich schnell. Auch das Babyschwimmen oder Yoga kann die Normalität der Entwicklung nicht beschleunigen, sollte daher auch vielleicht nicht als Mittel zum Zweck, sondern als eine schöne gemeinsame Aktion gesehen werden, die vor allem für das Wohlbefinden der Mutter fördernd ist. Was die Bindung und die Beziehung aber tatsächlich fördert, sind eher die einfachen Dinge: Kuscheln, Spielen, Vorlesen, Stillen und viel gemeinsame Zeit.