merken

Elternbeiträge noch mal Thema im Stadtrat

Letzte Woche fiel der Beschluss, die jüngste Beitragserhöhung auszusetzen. Wie viel genau die Eltern nun bezahlen sollen, ist aber unklar geblieben.

© Symbolfoto

Von Britta Veltzke

TOP Reisen

Auf sächsische.de finden Sie die schönsten Reisen in die Welt. Freuen Sie sich auf Ihren nächsten Urlaub!

Riesa. Der Stadtrat muss sich bald noch einmal mit den Elternbeiträgen befassen. In seiner zurückliegenden Sitzung hatten die Räte sich darauf geeinigt, die letzte Erhöhung auszusetzen. Doch nun ist offenbar strittig, ob die Eltern exakt denselben Betrag bezahlen sollen wie im vergangenen Jahr oder, ob die Beiträge anhand des 2017 geltenden Prozentsatzes neu berechnet werden. „Genau um das zu klären, ist aus Sicht der Verwaltung ein neuer Satzungsbeschluss nötig. Wir gehen zwar auf die prozentualen Anteile von 2017 zurück, haben aber inzwischen eine neue Personal- und Sachkostenabrechnung als Grundlage, nämlich die von 2016“, erklärt Stadtsprecher Uwe Päsler. „Die gestiegenen Kosten lassen sich nicht wegdiskutieren.“

Wenn die Beiträge neu berechnet werden, müssten die Eltern auf jeden Fall mehr Geld bezahlen als noch 2017. Denn der Beitrag richtet sich nach den Betriebskosten. Aus Sicht von Linken-Fraktionschefin Uta Knebel ging es in dem Februar-Beschluss um die Beiträge, nicht um die Anteile. Ursprünglich hatte die Stadt seit Jahresbeginn den Höchstsatz von den Eltern verlangt, den das sächsische Kitagesetz vorsieht: 23 Prozent der Betriebskosten in der Krippe und 30 Prozent der Kosten im Kindergarten und im Hort.