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Politik

Elterngeld soll bald reformiert werden

Familienministerin Franziska Giffey will unter anderem erreichen, das viel mehr Väter auch länger in Elternzeit gehen.

Bisher sind es vor allem Mütter, die den Großteil der Elternzeit absolvieren.
Bisher sind es vor allem Mütter, die den Großteil der Elternzeit absolvieren. © Uwe Anspach/dpa

Berlin. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) plant eine weitere Reform des Elterngeldes. Diese soll noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden, kündigte die Ministerin am Montag in Berlin an. Es gehe dabei darum, das Elterngeld noch mehr auf Partnerschaftlichkeit zwischen Müttern und Vätern auszurichten. Giffey verwies unter anderem darauf, dass immer noch deutlich mehr Mütter länger für die Kinderbetreuung zu Hause bleiben als Väter.

Die Reform soll nach Angaben der Ministerin auch Eltern von zu früh geborenen Kindern unterstützen. Es gebe da eine Zunahme, sagte Giffey. Wenn ein Kind ein oder zwei Monate zu früh komme, dann sei die Entwicklung nach der Elternzeit nicht die gleiche, wie wenn das Kind zum errechneten Termin komme.

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Zu weiteren konkreten Inhalten und zum genauen Zeitpunkt der Reform sagte Giffey nichts. Sie bitte da um Geduld. Man sei in intensiven Gesprächen innerhalb der Koalition und sei dabei sehr weit.

Elterngeld bekommen Mütter und Väter, wenn sie nach der Geburt des Kindes erst einmal gar nicht oder nur noch wenig arbeiten wollen. Der Staat unterstützt das mit mindestens 300 Euro und maximal 1.800 Euro im Monat - abhängig vom Netto-Verdienst, das der zu Hause bleibende Elternteil vor der Geburt des Kindes hatte. 

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Das Elterngeld wird maximal 14 Monate lang gezahlt, wenn sich beide an der Betreuung beteiligen. Die Zahlungsdauer kann auch weiter gestreckt werden (ElterngeldPlus). Dafür sind die monatlichen Zahlungen dann kleiner. (dpa)