Merken

embryonale stammzellen und klonen

Präimplantationsdiagnostik (PID). Der Embryo wird nach künstlicher Befruchtung auf krankhaft veränderte Gene getestet. Es werden nur diejenigen Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt, die voraussichtlich keine der Krankheiten bekommen, auf die getestet wurde.

Teilen
Folgen

Präimplantationsdiagnostik (PID). Der Embryo wird nach künstlicher Befruchtung auf krankhaft veränderte Gene getestet. Es werden nur diejenigen Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt, die voraussichtlich keine der Krankheiten bekommen, auf die getestet wurde. In Deutschland verboten.

Adulte Stammzellen. Teilungsfähige Zellen, die in verschiedenen Organen des Körpers und im Nabelschnurblut von Neugeborenen gefunden wurden. Sie können sich im Unterschied zu embryonalen Stammzellen nur begrenzt vermehren und in andere Gewebe entwickeln. Keine ethischen Bedenken.

Embryonale Stammzellen. Sie können sich unentwegt weiter teilen und im Körper noch zu mehr als 200 Gewebesorten heranwachsen, jedoch nicht zu einem Baby. Die Zellen werden unter anderem aus überzähligen Embryonen gewonnen, die bei einer künstlichen Befruchtung entstehen und nicht für eine Schwangerschaft benötigt werden. In Deutschland dürfen keine Stammzellen aus menschlichen Embryonen gewonnen werden. Der Import ist für „hochrangige Forschungszwecke“ in Ausnahmefällen erlaubt.

Therapeutisches Klonen. Die Embryonen werden allein zu Therapiezwecken erzeugt. Gezüchtet werden soll so neues Gewebe mit dem Erbgut eines Patienten. Erbmaterial gesunder Zellen des Patienten wird dazu in eine entkernte Eizelle gespritzt.

Reproduktives Klonen. Schaffung identischer Nachkommen. So ist das Klonschaf „Dolly“ entstanden. Trotz mehrfacher Ankündigungen gibt es bislang keinen Beweis für einen erfolgreich geklonten Menschen. In Deutschland ist das Klonen von Menschen verboten. (dpa)