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Emil haut auf die große Trommel

Die VR-Bank Mittelsachsen hat zum Familientag ins Theater eingeladen. Und da gab es allerhand zu entdecken.

© André Braun

Von Sylvia Jentzsch

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Döbeln. Einmal auf die große Trommel hauen. Das wollte Emil (5) schon immer. Beim Familientag der VR-Bank Mittelsachsen im Döbelner Theater bekam er dazu die Gelegenheit. Und es bereitete dem Fünfjährigen sichtlich Freude. Andreas Scholz und Michael Winkler, Orchestermusiker der Mittelsächischen Philharmonie, zeigten den Gästen, ob jung oder junggeblieben, was es alles für Trommeln gibt. Und es wurde auch musiziert. Zuerst testeten die Musiker das Rhythmusgefühl ihrer Zuschauer. Nachdem sich alle im Takt auf ihre Arme und den Po geklopft hatten, erfuhren sie, dass es Trommel gibt, die mit Fell bespannt, aus Holz oder Metall sind. Los ging es mit der Präsentation der Urtrommel aus Afrika, die mit den Händen geschlagen wird. Eine Conga und auch Bongos wurden vorgestellt – und eben die große Trommel, die nicht mit der Pauke verwechselt werden sollte.

Die beiden Musiker zeigten, wie laute und leise, harte und weiche Töne entstehen. Und weil die Zwei am Theater arbeiten, verpackten sie ihre Vorstellung mit etwas Schauspiel und Comedy. So erfuhren die Gäste, wie die Geräusche entstehen, wenn jemand eine Ohrfeige auf der Bühne bekommt oder ein Jockey dem Pferd die Peitsche gibt. Es ist eine Art Starterklappe, bei der die beiden Holzteile aufeinandergeknallt werden. Die Theaterleute sprechen auch von einer Peitsche.

Noch interessanter war es, das Geheimnis zu lüften, wie Pferdegetrampel hörbar gemacht wird – zwei halbe Kokosnussschalen werden einfach aufeinander geschlagen. Mit Kastagnetten werden zum Beispiel Geräusche einer Schreibmaschine nachempfunden.

Doch die Kinder und Eltern sowie Großeltern erfuhren auch, dass eine Glocke nicht wie eine solche aussehen muss. Die Röhrenglocke ähnelt eher einem Rohr. Zum Schluss musizierten die Kinder unter Anleitung der Musiker zusammen. Gespielt wurde eine Samba. Das bereitete ihnen sichtlichen Spaß. Doch dann verließen sie schnell den Musikraum, um noch mehr im Theater zu erleben. Denn es gab jede Menge zu entdecken. An jeder Station erhielten die Kinder einen Stempel. Und dafür gab es dann ein kleines Geschenk.

Und schon zog es Emil auf die Bühne. Hier wurde getanzt. Das sah er sich dann doch erst einmal aus dem bequemen Zuschauersessel an. Die Black Diamonds aus Hartha übernahmen den Workshop. Zuerst luden die Tinys auf die Bühne ein. Das sind die jüngsten Tänzer des Black Diamonds. Bei ihnen kann ab drei Jahren trainiert werden. Sie tanzten unter Leitung von Trainerin Simone Berger das Lied vom Hoppelhasen Hans. Und so mancher Gast fühlte sich auf der Bühne sehr wohl. Auch die Minis, das sind Schüler der ersten bis dritten Klasse, zeigten, was sie schon alles können. Im Foyer wurde Kindergesichter geschminkt sowie Masken, Rasseln oder Kronen gebastelt. Und eine Etage höher wurden sogar Kostümfotos von den jungen Stars angefertigt. Sie durften in die Kostüme von Prinzessinnen und Rittern schlüpfen und sich so auf einem Erinnerungsfoto abbilden lassen.

Höhepunkte des Familientages waren das Schauspiel „Hase und Igel“, der Auftritt von Clown Dimitri und die Luftballonmodellage, mit der Familientag der VR-Bank Mittelsachsen im Mittelsächsischen Theater endete.