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Emil ist wieder zu Hause

Der Dackel war Anfang November bei der Jagd im Osterzgebirge ausgebüxt. Nach vielen Hinweisen konnte er gefunden werden.

Dackel Emil ist wieder zu Hause.
Dackel Emil ist wieder zu Hause. © Foto: privat

Hirschbach/Dönschten. Mit einem Hechtsprung hat Heinz-Werner Streletzki seinen Hund Emil eingefangen. Dieser hatte sich am ersten November-Wochenende bei einer Jagd im Wald der Familie von Hertell aus dem Staub gemacht. Eine erste Suche nach dem Dackel blieb erfolglos. Nach der Veröffentlichung der Suchmeldung – unter anderem in der SZ – gingen viele Anrufe bei der Familie aus Wolfenbüttel ein. Die verfolgte von Niedersachsen aus den Weg, den Emil nahm. „Er wurde in Schmiedeberg, Obercarsdorf und Dönschten gesehen“, sagt Petrea Streletzki. Am Donnerstag sei ihr Mann ins Osterzgebirge gefahren, um Emil in den Dörfern zu suchen. Bei der dritten Runde hat er ihn entdeckt, so Streletzki. Emil war abgemagert und inzwischen so verwildert, dass er nicht auf die Rufe seines Herrchens gehört habe. Deshalb musste Heinz-Werner Streletzki zur Tat schreiten. Als er ihn wieder in den Händen hielt, erkannte der Hund sein Herrchen wieder. „Emil fiel wieder in sein altes Muster zurück“, sagt Petrea Streletzki.

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Die Familie ist glücklich, dass Emil wieder da ist, und dankt allen Osterzgebirglern, die in den letzten Tagen bei der Suche mitgeholfen haben. (SZ/mb)