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Bischofswerda

Saufgelage auf dem Spielplatz beendet

Bischofswerdas Ordnungsamt geht auch am Abend auf Streife. Man reagiere damit auf Wünsche der Bürger, heißt es.

Auch ohne Sitzgelegenheiten Ist der Spielplatz zwischen Lessingstraße, Kändlerstraße und Coselweg immer noch ein ungeliebter Jugendtreff.
Auch ohne Sitzgelegenheiten Ist der Spielplatz zwischen Lessingstraße, Kändlerstraße und Coselweg immer noch ein ungeliebter Jugendtreff. © Archivfoto: Steffen Unger

Bischofswerda. Laute Musik bis tief in die Nacht. Jugendliche, die einen Kinderspielplatz zu ihrem abendlichen Treff machen, dort Alkohol trinken und in die Sträucher pinkeln – Nachbarn des Spielplatzes zwischen Lessingstraße, Kändlerstraße und Coselweg in Bischofswerda kennen das zur Genüge. Die SZ machte im April das Problem öffentlich. Schon damals heiße es seitens der Stadtverwaltung, man versuche durch gemeinsame Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei, auch an Abenden und Wochenenden, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und für Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

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Wie die Stadtverwaltung in dieser Woche informierte, fand am 19. Juli zwischen 17.30 und 23.15 Uhr eine weitere Kontrolle auf allen Spielplätzen im Bischofswerdaer Stadtgebiet statt. Dabei wurden im Lutherpark mehrere Jugendliche festgestellt, die Alkohol tranken. Ihre Personalien wurden aufgenommen und der Bußgeldstelle sowie dem Jugendamt gemeldet. Weiterhin wurden alle im Stadtgebiet und den Ortsteilen befindlichen Baustellen auf Sicherheit und ordnungsgemäße Beleuchtung überprüft. Neben Kontrollen des ruhenden Verkehrs wurden auch „Brennpunkte“, wie der Bahnhof und der besagte Spielplatz am Coselweg kontrolliert. Nebenbei stellten die Beamten ein Feuerwerk fest, das nicht genehmigt war.

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„Wir nehmen die Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst. Dies beweisen die Kontrollen unseres Ordnungsamtes außerhalb der regulären Dienstzeiten“, erklärte Oberbürgermeister Holm Große (parteilos) laut Presseinformation. Einwohner und Gäste der Stadt sollen sich in Bischofswerda sicher und wohlfühlen. Verstöße gegen die Polizeiverordnung müssten deshalb „jederzeit“ geahndet werden. Wenn jeder etwas mehr auf sein eigenes Handeln achten würde, wäre allen Bürgern gleichermaßen geholfen, appelliert der Oberbürgermeister.

Umgehend reagiert hat die Stadtverwaltung in dieser Woche auch auf ein anderes Problem. Die SZ zeigte am Mittwoch mehrere Häuser der Innenstadt, mit denen die Stadt keinen Staat macht, darunter das ehemalige Hotel „Goldener Engel“, an dessen Fenstern noch die Weihnachtsbilder von 2017 zu sehen waren. Das Gebäude gehört der Stadt. Gleich am Mittwoch reinigten Bauhof-Mitarbeiter die Scheiben. (SZ)