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Endlich besser motorisiert

Coswig überlässt der Gemeinde Käbschütztal ein Feuerwehrauto. Es ist zwar alt, aber schneller und sicherer.

© Feuerwehr

Käbschütztal. Die Feuerwehr, welche die Stadt Coswig der Gemeinde Käbschütztal zur Verfügung stellte, hatte ihren ersten Einsatz. Es war allerdings nur eine Übung. Die Kameraden mussten zu einem Verkehrsunfall ausrücken. Die Übung fand anlässlich der Übergabe des Feuerwehrautos der Stadt Coswig statt. Der Coswiger Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) erläuterte das Zustandekommen der uneigennützigen Hilfe der Stadt Coswig. Nach dem Zeitungsartikel in der SZ wurde er auf die missliche Lage der Kameraden der Gemeindewehr Käbschütztal aufmerksam und suchte das Gespräch mit dem Käbschütztaler Bürgermeister Uwe Klingor (CDU). Nach Absprachen und Besichtigungen wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, nachdem die Gemeinde das Fahrzeug kostenlos nutzen kann. Obwohl das überlassene Fahrzeug auch schon älter ist, bringt es doch einige Verbesserungen für die Feuerwehrleute. So rücken die Kameraden in einer abgeschlossenen Kabine und nicht auf der Ladefläche aus, damit ist die Sicherheit der Kameraden wesentlich besser gewährleistet. Weiterhin kann viel mehr auf dem Fahrzeug verladen werden, sodass nun kein Hänger für dieses Fahrzeug mehr benötigt wird. Das Fahrzeug ist besser motorisiert und somit schneller am Einsatzort. Oberbürgermeister Neupold versprach noch einmal, dass der Gemeinde aus der Nutzungsüberlassung keinerlei zusätzliche Kosten entstehen werden. Sehr gefreut hat sich die Gemeinde auch über eine Reifenspende der Firma Hempelt Karosserie und Fahrzeugbau aus Meißen. Der Firmeninhaber ist ebenfalls durch den Zeitungsartikel auf die Misere mit den alten Reifen eines Feuerwehrfahrzeuges der Gemeinde aufmerksam geworden. Er selbst ist Feuerwehrkamerad in einer Ortsfeuerwehr und versprach schnelle Hilfe. So konnte bereits im Mai das Fahrzeug in Kagen mit diesen neuen Reifen bestückt werden.

Die Ortswehr Leutewitz nutzte den festlichen Rahmen und konnte einen neuen Kameraden aufnehmen. Auch Jugendwart Kevin Altermann ist sehr aktiv in der Gewinnung neuer Kinder für die Jugendfeuerwehr. So konnten sieben Kinder in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden.(SZ)

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