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Endlich Licht für die Parker

Die Arbeiten am Parkplatz neben der Bischofswerdaer Asyl-Erstaufnahme beginnen am Montag. Autofahrer müssen vier Wochen mit Behinderungen rechnen.

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© Steffen Unger

Bischofswerda. Auf dem großen Parkplatz neben der Flüchtlings-Erstaufnahme in Bischofswerda Süd beginnen am Montag die Erdarbeiten für das Aufstellen von Laternen. Solange die Kabel im Straßenbereich verlegt werden, muss eine der beiden Parkplatzzufahrten gesperrt werden, sagte Oberbürgermeister Holm Große auf Anfrage.

Da der Parkplatz über zwei Zufahrten verfügt, kann er jederzeit mit dem Auto erreicht werden. Nach den jetzigen Planungen sollen die Auswirkungen auf die Parkplatznutzer – vor allem Anwohner sowie Mitarbeiter und Besucher des benachbarten Seniorenwohnhauses – geringer ausfallen, als es ursprünglich befürchtet worden war. Nur eine geringe Fläche des Parkplatzes soll gesperrt werden, da der Leitungsbau vor allem auf den Nebenflächen erfolgt. „Wir bieten trotzdem Ausweichmöglichkeiten fürs Parken an“, sagte der OB. Konkret: Der Hof der zurzeit nicht genutzten Schule an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße wird während der vierwöchigen Bauzeit fürs Parken freigegeben.

Mit Eröffnung der Asylerstunterkunft in einer leer stehenden Halle der ehemaligen Dresdner Herrenmode GmbH im September vergangenen Jahres hatte die Stadt von der Landesdirektion gefordert, den benachbarten, viel genutzten Parkplatz zu beleuchten und so für Sicherheit zu sorgen. Ursprünglich hatte das landeseigene Immobilien- und Baumanagement vier Laternen geplant. Dann trat der Freistaat auf die Kostenbremse und reduzierte das Projekt. Zuletzt war von zwei Leuchten die Rede, die auf dem Parkplatz aufgestellt werden sollen.

Wie viele es tatsächlich werden, ist noch nicht endgültig entschieden. Holm Große: „Die Anzahl der Leuchten wird nach dem noch ausstehenden Lichttest vom sächsischen Immobilienbetrieb in Abstimmung mit der Polizei, dem DRK und der Stadt festgelegt.“ Die neuen Leuchten werden auf dem Grünstreifen zwischen dem Parkplatz und der Belmsdorfer Straße installiert. Die Arbeiten sollen spätestens bis zum 9. April beendet sein.

Derzeit sind 46 Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Im vergangenen Jahr war die ehemalige Werkhalle aber auch schon mit weit mehr als 500 Menschen belegt. (szo)