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Endstation New York

Der Marathon ist der größte der Welt – und der letzte große in jedem Jahr. Die Sieger kommen wie immer aus Afrika.

© dpa

Der Weltrekord war nicht in Gefahr, natürlich nicht. Das schnellste Pflaster liegt immer noch in Berlin. Die meisten Teilnehmer starten allerdings weiterhin beim New-York-Marathon. Mehr als 50 000 Läufer waren bei der 48. Auflage des Klassikers dabei, der traditionell durch alle fünf Stadtteile geht, in Staten Island anfängt, im Central Park endet und zugleich das Marathon-Jahr beschließt.

Gewonnen haben diesmal Lelisa Desisa aus Äthiopien und die Kenianerin Mary Keitany. Der 28-jährige Desisa benötigte am Sonntag 2:05:59 Stunden für die 42,195-km-Strecke. Er blieb damit rund eine Minute über dem Streckenrekord auf dem anspruchsvollen Kurs. Der Weltrekord steht bei 2:01:39 Stunden, aufgestellt im September in Berlin vom Kenianer Eliud Kipchoge.

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Für Desisa, den zweifachen Gewinner des Boston-Marathons, war es dennoch ein guter Tag genauso wie für die 36-jährige Kenianerin Keitany. Es war ihr vierter Sieg in den vergangenen fünf Jahren in New York. Sie brauchte 2:22:48 Stunden. Beide Gewinner bekamen ein Preisgeld von je 100 000 Dollar, umgerechnet 88 000 Euro. (dpa)