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Deutschland & Welt

Höchststrafe für Mörder von Sarah Everard

Der Polizist, der die Londonerin entführt, vergewaltigt, getötet und ihre Leiche verbrannt hat, muss für den Rest seines Lebens ins Gefängnis.

London: In dieser Skizze des Gerichtssaals von Elizabeth Cook erscheint der 48-Jährige Ex-Polizeibeamte zur Anhörung auf der Anklagebank.
London: In dieser Skizze des Gerichtssaals von Elizabeth Cook erscheint der 48-Jährige Ex-Polizeibeamte zur Anhörung auf der Anklagebank. © Elizabeth Cook/PA Wire/dpa

London. Der Mörder der Londonerin Sarah Everard muss den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Das Strafgericht Old Bailey verurteilte den 48 Jahre alten Polizisten am Donnerstag zur Höchststrafe: lebenslange Haft ohne Aussicht auf vorzeitige Freilassung.

Der Mann hatte gestanden, die 33-jährige Everard am 3. März in Südlondon verschleppt sowie anschließend vergewaltigt und getötet zu haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Fall führte zu einem landesweiten Aufschrei über Gewalt an Frauen.

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Wie in der Verhandlung bekannt wurde, hatte der Polizist die junge Frau am 3. März mithilfe seines Dienstausweises angehalten, weil sie Corona-Regeln missachtet habe. Everard war zu Fuß auf dem Heimweg von einer Freundin.

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Der geständige Täter ist Polizist. Er hat Sarah Everard auf dem Heimweg n London entführt, vergewaltigt und getötet. Er inszenierte sogar eine Festnahme.

Ihre verbrannte Leiche wurde erst Tage später in einem Wäldchen in der südostenglischen Grafschaft Kent entdeckt - ganz in der Nähe eines Grundstücks, das dem verheirateten Familienvater gehörte. Der Mann war in London für die Bewachung diplomatischer Vertretungen zuständig. (dpa)

In diesem Videostandbild spricht ein 48-Jähriger Polizist mit Sarah Everard am Straßenrand in Poynders Court im Süden Londons. Diese Aufnahme eines Busses überführte den Mörder der 33-Jährigen.
In diesem Videostandbild spricht ein 48-Jähriger Polizist mit Sarah Everard am Straßenrand in Poynders Court im Süden Londons. Diese Aufnahme eines Busses überführte den Mörder der 33-Jährigen. © Metropolitan Police/PA Media/dpa

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