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Engstelle an Meschkes Gasthaus wird verbreitert

Eine von drei gefährlichen Ecken in Hohnstein wird in diesem Jahr entschärft. Für die anderen wird nach einer Lösung gesucht.

© Dirk Zschiedrich

Von Anja Weber

Hohnstein. Mit dem Abriss eines alten Gebäudes gegenüber Meschkes Gasthaus an der Sebnitzer Straße in Hohnstein wollte die Stadt die Straßenfläche davor neu gestalten. Deshalb wurden einige Ideen entwickelt. Den Umbau der Staatsstraße hätte der Freistaat bezahlen müssen. Deshalb wurden die Pläne damals verworfen. Jetzt sieht man in Hohnstein eine neue Chance. Bürgermeister Daniel Brade (SPD) hat die Pläne wieder aus der Schublade geholt.

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Es gab insgesamt drei Vorschläge: Erstens, die Straße bekommt ihre normale Breite, zweitens, die Einengung bleibt und wird gestaltet und drittens, es wird eine Verkehrsinsel mit Überweg gebaut. Bei mehreren Vor-Ort-Terminen mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr wurden die Vorschläge diskutiert. Mit Erfolg. Im Zuge der geplanten Straßenbaumaßnahmen an der Staatsstraße S 156 wird die betreffende Engstelle umgestaltet. Dieser Bereich werde auf eine Fahrbahnbreite von 5,50 Meter aufgeweitet, informiert Hohnsteins Bürgermeister. Damit wäre einer der Gefahrenpunkte entlang der Staatsstraße S 156 entschärft.

Noch keine Lösung gibt es für zwei weitere brisante Stellen an der Oberen Straße. Zum einen betrifft das den Bereich, wo der Röhrenweg auf die Straße auftritt. Die Stelle ist zu unübersichtlich. Besonders für Fußgänger sei es hier gefährlich, die Straße zu überqueren, sagte Gastwirt und Stadtrat Hendrik Lehmann. Er wollte damit eine Diskussion anregen, wie diese Gefahrenstelle beseitigt werden kann. Eine Debatte darüber ist noch nicht in Gang gekommen. Die dritte gefährliche Stelle in Hohnstein befindet sich nur wenige Meter weiter in der Spiegelkurve.

Hier wird es knapp für Fußgänger und für Kraftfahrer, wenn diese bei Gegenverkehr in die Engstelle rollen. Hier gab es ebenfalls Pläne, die Kurve aufzuweiten. Das hätte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr vor einigen Jahren sogar bezahlt. Dafür hätte die Stadt Hohnstein jedoch die Ruine an der Kurve kaufen müssen. Das lehnte der ehemalige Stadtrat ab. Seitdem herrscht Stillstand.